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Quick Infos
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Quick Infos finden Sie Beträge aus Tageszeitungen,
Journalen, Broschüren und Internetseiten. Ältere Beiträge sind im Quick Info Archiv abgelegt. |
| 25.02.2010
- Der IT fehlen Mitarbeiter und Budgets
Studie: "IT in Zeiten der Krise und danach" Unternehmen verfügen meist nicht über notwendige Mitarbeiter und Budgets, um kritische Maßnahmen zur Kostensenkung durchzuführen. Ein Zeichen der Krise: Outsourcing und/oder Offshoring sind schon lange keine Tabu-Themen mehr (02.03.10) - Die anhaltende Wirtschaftskrise hat für Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz den Handlungsdruck erhöht, IT-Ausgaben zu reduzieren und gleichzeitig den Geschäftsnutzen der IT zu erhöhen. Die meisten Unternehmen haben das Jahr 2009 intensiv dazu genutzt, die IT intern "aufzuräumen" und kosteneffizienter aufzustellen: Über die Hälfte der befragten Unternehmen sehen in 2010 keine Notwendigkeit mehr, ihre IT-Kosten weiter signifikant zu senken. Stattdessen steht nun zunehmend die Transformation des Primärgeschäftes durch IT auf der Tagesordnung. Dies ist ein Ergebnis der A.T. Kearney-Studie, die auf einer Befragung von 55 Top-Managern führender Unternehmen aus der DACH-Region im Herbst 2009 basiert. Quelle: SaaS-Magazin |
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23.02.2010 - Achtung CeBit Besucher: Verschenkte USB-Sticks auf Messen haben oft Trojaner Der britische Inlandgeheimdienst warnt Geschäftsleute vor dem Einsatz geschenkter Flash-Speicher, weil chinesische Spione diese mit Trojanern infizieren, um sensible Unternehmensdaten abzufangen. Ein PC kann in Sekunden von einem Trojaner automatisch infiziert werden, der auf einem USB Stick gespeichert wurde. Durch diese Infektion ist es möglich für Spione in Sekunden über eine Backdoor zugriff über das Internet zu dem PC zu gelangen und sämtliche Daten zu stehlen. Daher ist es essentiell wichtig sämtliche PCs im Unternehmen gegen diese Form der Wirtschaftsspionage zu schützen. Lösungen zur Endpunkt Sicherheit wie Endpoint Protector 2009 bieten Schutz gegen ungewollte USB Sticks. Daher warnen wir vor der ungeschützten Verwendung von geschenkten USB Flash Drives auf der CeBit auf der diese Art von Geschenken massenweise verteilt werden. Quelle: USB-Sicherheit |
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23.02.2010 - Cyber-Spionage: Intel von Hackern angegriffen Ebenso wie Google wurde der US-Chiphersteller eigenen Angaben zufolge das Opfer einer perfekt geplanten PC-Attacke. Die Anleger reagierten nervös auf die Nachricht. Der US-Chiphersteller Intel sei im vergangenen Monat ebenfalls Ziel eines "ausgefeilten" Hackerangriffs geworden, teilte das Unternehmen am Dienstag der US-Börsenaufsicht mit. Der Computerkonzern machte keine Angaben dazu, wer hinter dem Cyber-Angriff stecken könnte. Ein Sprecher sagte aber, der Fall sei nicht mit der Attacke bei Google zu vergleichen. Es gebe bis auf den Zeitraum im Januar keine Hinweise auf eine Verbindung zwischen den beiden Angriffen. Anleger reagierten dennoch verschnupft auf die Nachricht: An der Nasdaq verloren Intel-Aktien in einem insgesamt negativen Marktumfeld rund 2,6 Prozent an Wert. Quelle: Financial Times Deutschland |
| 23.02.2010
- Drei Viertel aller Unternehmen leiden unter Cyber-Attacken
75 Prozent aller Unternehmen wurden alleine im vergangenen Jahr von Hackern angegriffen, das berichtet Sicherheitshersteller Symantec in einer Studie. Im Schnitt kamen infolge einer solchen Attacke Kosten in Höhe von zwei Millionen Dollar auf die Unternehmen zu. Die Studie 2010 State of Enterprise Security zeigt auch, dass 42 Prozent der Unternehmen kriminelle Attacken inzwischen als die wichtigste Sicherheitsbedrohung ansehen. Klassische Kriminalität ist noch für 17 Prozent der Unternehmen die wichtigste Bedrohung. Naturkatastrophen belegen mit 14 Prozent und Terrorismus mit 10 Prozent die folgenden Plätze. Ein Viertel der Unternehmen registriert keine Angriffe. Etwa die Hälfte haben sporadisch mit diesem Problem zu tun. 18 Prozent werden regelmäßig angegriffen. 11 Prozent haben mit häufigen oder sehr häufigen Attacken zu kämpfen. Symantec zitiert einen US-Hersteller mit etwa 35.000 Angestellten, der wöchentlich mit acht bis neun Übergriffen zu kämpfen hat. Quelle: silicon.de |
| 22.02.2010
- Datendiebe kosten Firmen jährlich Millionen
Unternehmen sind im abgelaufenen Jahr durchschnittlich zwei Millionen Dollar Verluste im Zusammenhang mit Datendiebstahl und -missbrauch entstanden. Das ist das Ergebnis einer neuen Umfrage. Die meisten Eindringlinge haben es dabei auf den Diebstahl geistigen Eigentums bei den Konzernen abgesehen, heisst es in der Studie von Symantec, die der Anbieter von IT-Sicherheitslösungen bei 2100 IT-Verantwortliche durchgeführt hat. «Wir können davon ausgehen, dass einige Unternehmen vom Markt verschwinden werden, weil ihr geistiges Eigentum gestohlen wird. Für einige ist das existenzbedrohend», sagte Maureen Kelly von Symantec. Die Managerin hat beobachtet, dass in vielen Fällen Industriespionage und Produktfälschungen zunehmen. Daneben zielen viele Hackerangriffe weiter darauf ab, Kundendaten, etwa Kreditkarteninformationen, abzugreifen. Stellenabbau macht es Hackern leichter. Quelle: Cash |
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22.02.2010 - Neues zum Google-Hack: Angebliche chinesische Hacker bestreiten Vorwürfe Zwei chinesische Unis bestreiten alle Vorwürfe einer Beteiligung am sogenannten Google-Hack. Schon der Verdacht aber habe ihnen geschadet, meint die "New York Times". Derweil wurde angeblich der Programmierer eines Schadcodes identifiziert, der bei dem Angriff eingesetzt wurde. Am Wochenende wurde ein Sprecher der angesehenen Jiaotong-Universität deutlich: Die Universitätsleitung sei "schockiert und betroffen von den grundlosen Beschuldigungen", Studenten der elitären Lehranstalt steckten hinter den spektakulären Hack-Angriffen auf Google und rund 30 weitere Unternehmen. Die hatten Ende 2009 für Schlagzeilen und diplomatische Irritationen gesorgt, Google verhandelt seitdem mit chinesischen Behörden über die Frage, ob und unter welchen Bedingungen das Unternehmen im Lande bleibt. In der vergangenen Woche hatte die renommierte "New York Times" dann berichtet, die Attacke sei zu der Elite-Uni sowie der Lanxiang-Berufsschule zurückverfolgt worden. Quelle: Spiegel online |
| 19.02.2010
- Hacker-Angriff auf Google: Heiße Spuren in China
Spur führt nach China: Ermittler der NSA haben Hacker-Angriffe zurückverfolgt. Hacker-Angriffe auf Google und andere amerikanische Firmen haben vor rund zwei Monaten für Furore gesorgt. Jetzt scheinen sich die Verdachtsmomente zu erhärten, woher die Angriffe kamen. NSA spürt Hacker auf Nach Angaben der New York Times sollen Sicherheitsexperten der NSA die Angriffe zu chinesischen Unis zurückverfolgt haben. Brisant dabei: Zumindest eine der genannten Unis hat sehr gute Verbindungen zum Militär. Chinesische Regierung weist Vorwürfe zurück. Quelle: Chip |
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19.02.2010 - Angriff aus dem Cyberspace Computerhacker fallen über westliche Konzerne her. Oft führen ihre Spuren nach China. Auch die USA rüsten für den digitalen Wirtschaftskrieg. Eine Reise ins Krisengebiet. Diese Pistole ist nicht scharf geladen: Sie gehört zu einem Computerspiel der US Army. Die Sache mit den Nacktfotos war primitiv, aber erfolgreich. Die Studentin Yin Hong von der Maritime University in Shanghai hatte sich von ihrem Freund ohne Kleider ablichten lassen, angeblich, und später kursierten 30 solcher Bilder im Internet. Sie verbreiteten sich massenhaft. So weit, so normal. Allerdings hatten Hacker viele dieser Fotos mit kunstvoll programmierten Datenanhängen präpariert. Sie hatten Programme in ihnen versteckt, die in aller Stille die Computer der Spanner unterwanderten, sobald eins der Bilder geöffnet wurde. Eine Hintertür ging dann für die Hacker auf. Sie konnten Dateien lesen oder löschen. Sie konnten Passwörter entwenden oder gar per Webkamera sehen, wer gerade vor dem Rechner saß. Quelle: Zeit |
| 17.02.2010
- Computer Kriminelle suchen in sozialen Netzwerken gezielt
nach Opfern
Das soziale Netzwerke immer beliebter werden, nutzen Computerkriminelle zunehmend aus, um dort gezielt nach Opfern zu suchen. Eigentlich sollte jeder Internet-Nutzer wissen, dass er mit persönlichen Daten vorsichtig umgehen soll und sie nicht an Fremde weiter gibt. Daher sollte sich jeder Nutzer bewusst sein, dass er seine sensiblen Daten, auch auf den beliebter werdenden sozialen Netzwerken, nicht an Fremde preisgeben darf. Immer mehr Internet Nutzer melden sich bei sozialen Netzwerken, wie zum Beispiel Facebook, MySpace oder StudiVZ, um nur 3 zu nennen, an. Dieser Trend ist auch den Computer-Kriminellen nicht verborgen geblieben und sie gehen bei den immer beliebter werdenden Plattformen, gezielt auf Suche nach Opfern. Wo immer Internet-Kriminelle einen Vorteil für sich vermuten, werden sie nicht müde diesen für ihre Zwecke zu missbrauchen. Einem jedem Internet-Nutzer sollte eigentlich klar sein, dass er seine persönlichen Daten gut schützt und nicht an Fremde weiter gibt. Quelle: Virenschutz Info |
| 16.02.2010
- 11. Sicherheitsgewerberechtstag in Berlin
Deutsche Universität für Weiterbildung Berlin, 16. Februar 2010. Der Sicherheitsgewerberechtstag des Forschungsinstituts für Compliance, Sicherheitswirtschaft und Unternehmenssicherheit (FORSI) findet am 16. März 2010 erstmalig in Berlin statt. Das seit 2009 an der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) angesiedelte Institut lädt dazu gemeinsam mit der Freien Universität Berlin ein. Im Henry-Ford-Bau der FU Berlin diskutieren ab 9 Uhr Experten aus Wissenschaft, Unternehmen, Politik, Bundespolizei und Verbänden aktuelle Entwicklungen des Sicherheitsgewerbes und der Unternehmenssicherheit. Das FORSI präsentiert Ergebnisse seiner aktuellen Studie zum Verhältnis von Sicherheitswirtschaft und Unternehmenssicherheit. Quelle: Informationsdienst Wirtschaft |
| 14.02.2010
- Wirtschaftsspione: So saugen Agenten deutsche Firmen aus
Von news.de-Redakteur Jens Kiffmeier, Berlin Getarnt als Praktikanten - so haben ausländische Agenten in Deutschland beim Klau sensibler Firmendaten oftmals leichtes Spiel. Der Schaden geht in die Milliarden. Auch weil deutsche Unternehmer gerne an der Sicherheit sparen. Ein Hackerangriff, ein eingeschleuster Praktikant mit USB-Stick oder einfach nur ein geschickt eingefädeltes Gespräch in der Businessclass: In den vergangenen Jahren sind ausländische Wirtschaftsspione nicht nur kreativer, sondern offenbar auch immer erfolgreicher beim Klauen hochsensibler Firmendaten geworden. Laut einer von der Beratungsgesellschaft KPMG veröffentlichten Studie sind 37 Prozent der deutschen Unternehmen in den vergangenen drei Jahren Opfer solcher krimineller Machenschaften geworden - auch weil viele Firmenchefs hierzulande noch zu sorglos mit dem Thema umgehen. «Dabei ist es jederzeit problemlos möglich, deutsche Unternehmen auszuspionieren», warnte Herbert Kurek, zuständiger Referatsleiter im Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), kürzlich beim Europäischen Polizeikongress in Berlin. Quelle: News online |
| 13.02.2010
- Spion in Spanien wegen Landesverrat verurteilt
In Spanien wurde nun zum ersten Mal seit dem Ende der Franco-Diktatur 1975 wieder ein Spion verurteilt. Wegen Landesverrat muss der Ex-Spion Roberto Flórez García für zwölf Jahre in Haft. Dabei handelt es sich um die mögliche Höchststrafe. Es war das erste Urteil dieser Art seit Einführung der Demokratie in Spanien, Roberto Flórez García ist der erste rechtskräftig verurteilte Landesverräter seit über 35 Jahren. Quelle: der detektiv |
| 13.02.2010
- Wirtschaftsspionage: Sicherheitstagung informiert Sicherheitsverantwortliche
aus der Wirtschaft
Von Wirtschaftsspionage bis Mobilkommunikation reicht die Themenpalette bei der 4. Sicherheitstagung des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) und der Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft (ASW) am 18. März in Köln. Unternehmen sind im globalen Wettbewerb vielfältigen Risiken und Angriffen ausgesetzt. Wirtschafts- und Konkurrenzspionage, Wirtschaftskriminalität, reputationsschädigender Informationskrieg und andere Angriffe gehören mittlerweile leider zum Alltag und beeinträchtigen die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen. Quelle: Finanzen Markt & Meinungen |
| 12.02.2010
- Militärisches Material: Deutsche fangen Güter-Sendung in
den Iran ab
Frankfurt/Köln. Bei einem internationalen Zolleinsatz ist eine Sendung mit militärisch wichtigen Gütern in den Iran am Frankfurter Flughafen abgefangen worden. Dies bestätigte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Freitag. Die Behörde prüft, ob ein Verstoß gegen das Außenwirtschaftsgesetz vorliegt. Im Zuge der Ermittlungen habe es in der vergangenen Woche erneut eine Durchsuchung am Flughafen gegeben. Quelle: Verkehrsrundschau |
| 11.02.2010
- Berufseinsteiger gefährden IT-Sicherheit
Wenn die Internetgeneration ins Berufsleben einsteigt, erwartet sie mehr Freiheiten am IT-Arbeitsplatz. Darauf müssen sich Unternehmen einstellen. Wenn die heutigen Schüler und Studenten in den Job starten, bleibt am PC-Arbeitsplatz kein Bit auf dem anderen. Die Berufsanfänger erwarten modernste IT-Ausstattung und unbeschränkten Zugriff auf soziale Netzwerke und Chatprogramme. Auch wollen sich die Juniors nicht von rigiden Sicherheitsvorgaben gängeln lassen. Diese Prognosen macht das Managementberatungsunternehmen Accenture aufgrund einer weitweiten Umfrage unter circa 5600 Personen im Alter zwischen 14 und 27 Jahren. Die Ergebnisse: Für mehr als jeden dritten Berufseinsteiger (37%) ist ein schlecht ausgerüsteter Computerarbeitsplatz ein Grund, einen Job nicht anzutreten. Mehr als jeder Zweite (55%) will auch im Beruf per Instant Messenger chatten, 45 Prozent ein soziales Netzwerk wie Facebook für die Kommunikation mit Kunden und Kollegen nutzen. Quelle: Computerworld.ch |
| 11.02.2010
- NEG: Neue Studie zur IT-Sicherheit in KMU und Handwerk
Eine aktuelle Studie des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) weist auf einen erheblichen Nachholbedarf insbesondere im Rahmen der Netzsicherheit zahlreicher Unternehmen hin. Jedes elfte Unternehmen wurde bereits Opfer eines Angriffs auf die eigene Website oder gar auf den eigenen Online-Shop. Dies zeigt die Studie "Netz- und Informationssicherheit in Unternehmen 2009" des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG). Die Aussage, KMU und Handwerk seien für Sicherheitsangriffe uninteressant, verliert damit endgültig ihre Berechtigung. Quelle: Subventionen.de |
| 11.02.2010
- "Passwort-Tresore" oft untauglich
PC-Anwendungen müssen über geeignete Passwörter geschützt werden. Netznutzer auf der Suche nach einem sicheren Passwort denken sich am besten zunächst einen längeren Satz aus. Dann nehmen sie die ersten Buchstaben der Wörter - und fertig ist ein Passwort, am dem sich auch clevere Hacker die Zähne ausbeißen dürften, erklären die Online-Experten des TÜV Süd in München. Eigenes Passwort für jede Anwendung. Für jede Anwendung sollte dabei ein eigenes Passwort her. In "Software-Tresoren", die dem Nutzer über ein Hauptpasswort den Zugriff auf viele Anwendungen ermöglichen, sind die einzelnen Begriffe einem Test der "Computerbild" zufolge aber längst nicht immer gut aufgehoben. Klein- und Großbuchstaben und Sonderzeichen nutzen Beim Auswählen eines Passworts wird zum Beispiel aus dem Satz "Zum 30. Geburtstag habe ich von Onkel Fred 500 Euro bekommen!" der kaum zu entschlüsselnde Begriff "Z30.GhivOF500€b!" Mit solch einem Passwort setzt der Nutzer auch weitere Experten-Tipps um: Sichere Begriffe bestehen aus mindestens sechs bis acht Stellen und enthalten große und kleine Buchstaben sowie Zahlen und Sonderzeichen. Passwort nicht aufschreiben Quelle: t-online.de/business |
| 11.02.2010
- Termin: 24.02.2010
Wirtschaftsspionage, Datenschutz, Haftungsrisiken Das erwartet Sie: Kleine und mittlere Unternehmen haben den gleichen Schutzbedarf für ihre IT-Prozesse wie große Unternehmen mit ihren entsprechenden Fachabteilungen. Rechtliche Vorgaben, Anforderungen von Externen oder der Qualitätsmanagement-Gedanke machen eine Auseinandersetzung mit dem Thema ?Informationssicherheit? zwingend notwendig. Die Einhaltung ("Compliance") der Vorgaben ist das Oberziel und stellt die Unternehmen vor nicht zu unterschätzende Herausforderungen. Verstöße können für die Unternehmen erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen. Quelle: Landesregierung NRW |
| 09.02.2010
- Deutschland verliert Exportweltmeistertitel an China
WIESBADEN: Trotz des Aufwärtstrends am Jahresende hat Deutschland 2009 den Titel Exportweltmeister an China verloren. Die Unternehmen verkauften Waren im Wert von 803,2 Milliarden Euro ins Ausland - 18,4 Prozent weniger als 2008. Das war der stärkste Rückgang seit Beginn der Erhebung 1950, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Chinas Vorsprung bei den Ausfuhren betrug 2009 umgerechnet knapp 60 Milliarden Euro. Quelle: Deusche Welle |
| 09.02.2010
- China weist Vorwurf des Geheimdaten-Diebstahls bei Boeing zurück
PEKING, 09. Februar (RIA Novosti). Die Regierung in Peking hat das Spionage-Urteil gegen einen aus China stammenden Ingenieur des Boeing-Konzerns kritisiert. Die Vorwürfe sind unbegründet, sagte Ma Zhaoxu, Sprecher des chinesischen Außenministeriums, am Dienstag. Es gebe nichts Neues bei den fabrizierten Vorwürfen gegen China. Der 74-jährige Ingenieur Dongfan Chung war am Montag von einem Gericht in Kalifornien zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Er soll seit mehr als 30 Jahren die US-Firmen Boeing und Rockwell International ausspioniert haben. China habe dadurch Zugriff auf rund 300.000 Seiten vertraulicher Dokumente über das Shuttle-Programm, Delta-4-Raketen und C-17-Flugzeuge bekommen. Quelle: RIA Novosti |
| 09.02.2010
- China bestreitet Verwicklung in Cyber-Attacken
Die chinesische Regierung hat jede Verwicklung in Cyber-Attacken bestritten. "Die Regierung hat Cyber-Attacken niemals unterstützt, war niemals darin verwickelt und wird es auch niemals tun", sagte Peng Bo, ein Vertreter des Internet-Büros im Informationsamt des Staatsrates, nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua vom heutigen Dienstag. Er wies Vorwürfe von amerikanischen Experten zurück, dass Chinas Militär oder Regierungsbehörden hinter Angriffen auf Computer steckten, um Technik oder Handelsgeheimnisse zur Unterstützung von Staatsunternehmen auszuspionieren. "Solche Äußerungen sind grundlos." China sei selbst das größte Opfer von Cracker-Angriffen. Selbst wenn Angriffe nach China zurückverfolgt werden könnten, sei es sehr wahrscheinlich, dass die Attacken von Leuten in anderen Ländern kontrolliert würden, meinte der hohe Funktionär. "Es gibt zehntausende Computer in China, die von Leuten außerhalb des Landes unter Kontrolle gebracht worden sind", sagte Peng Bo. Quelle: heise online |
| 09.02.2010
- Risiko Wirtschaftskriminalität - Veranstaltung am 28. April
2010 in München
Deutsche Unternehmen schützen sich zu wenig gegen Spione und setzen sich einem immer höheren Risiko aus, Know-how zu verlieren. Besonders bedroht sind innovative Mittelständler. Sicherheitslücken oder Datenverluste gefährden nicht nur das Geschäft, sondern können auch zu einem erheblichen Imageverlust in der Öffentlichkeit führen. Risk Management und Sicherheitslösungen sind daher für jedes Unternehmen von strategisch wichtiger Bedeutung. Der Tag der Informationssicherheit, der am 29. April 2010 in München unter der ITSIFA 2010 veranstaltet wird, legt seine Gewichtung auf den Mittelstand und wird Risiken sowie Lösungen vorstellen, die unter der Berücksichtigung von Haftungsfallen für alle Führungskräfte von großer Wichtigkeit sind. Die drei Referenten werden den Teilnehmern mit vielen Beispielen aus der Praxis zeigen, wie sie IT-Sicherheit auch im Mittelstand erfolgreich umsetzen können. Quelle: DailyNet.de |
| 09.02.2010
- USA: Chinesischer Spion zu mehr als 15 Jahren Haft verurteilt
Ein mutmaßlicher chinesischer Spion wurde am Montag im kalifornischen Santa Ana zu mehr als 15 Jahren Haft verurteilt. Örtlichen Medien zufolge, werde dem 74-jährigen Ingenieur Dongfan Chung vorgeworfen, seit den späten 1970er Jahren die amerikanischen Firmen Boeing und Rockwell International für die chinesische Regierung ausspioniert zu haben. Er habe insgesamt bis zu 300.000 Seiten vertraulicher Dokumente, unter anderem über ein US-Spaceshuttle und eine Antriebsrakete, in seine Heimat geschmuggelt. Quelle: FinanzNachrichten.de |
| 08.02.2010
- Armeen rüsten sich für Cyber-Kriege
MOSKAU, 08. Februar (Ilja Kramnik, RIA Novosti). In Russland wird diese Woche über den Internetschutz für Kinder und Erwachsene diskutiert. Der Diskussionsgegenstand liegt auf der Hand: Das Internet kann wirklich gefährlich sein, wenn man bedenkt, welche Rolle das Netz für Kriegsmaschinerien der weltführenden Länder spielt. Sicherlich ahnten Charley Kline und Bill Duvall, die am 29. Oktober 1969 die Internetverbindung zwischen zwei Netzknoten des ARPANET - der Ursprung des modernen Internets - herstellten, nicht, wie weit sich die damals junge Technologie entwickeln würde. Das ARPANET-Netz wurde im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums entwickelt, das 1957 beschloss, für den Fall eines Atomkriegs gegen die UdSSR mit einem zuverlässigeren Kommunikationssystem gewappnet zu sein. Mit der Entwicklung des Netzes wurden die University of California in Los Angeles, das Forschungszentrum der University Stanford, die University of Utah und die University of California in Santa Barbara beauftragt. Quelle: RIA Novosti |
| 08.02.2010
- Zehn Jahre Wirtschaftsschutz in Niedersachsen
Niedersachsen-Ost. Der Wirtschaftsschutz des niedersächsischen Verfassungsschutzes blickt auf zehn Jahre zurück und zieht Bilanz. Durch Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsschutz und niedersächsischen Unternehmen sollen Firmen besser geschützt werden. Der Wirtschaftsschutz des niedersächsischen Verfassungsschutzes hat in den vergangenen zehn Jahren 560 Unternehmen betreut und beraten. Allein im vergangenen Jahr 132 gab es individuelle Firmenberatungen sowie 79 Vorträge zum Thema Wirtschaftsspionage und Know-how-Verlust. Innenminister Uwe Schünemann zog am 8. Februar 2010 in Hannover eine erfolgreiche Bilanz für den Wirtschaftsschutz des Verfassungsschutzes als Dienstleister für die niedersächsische Wirtschaft. Ziel des Wirtschaftsschutzes ist es, sensible Bereiche der Wirtschaft vor Ausspähungsversuchen zu schützen. Ausspähungsobjekte sind nicht nur Großkonzerne, auch kleine und mittelständische Unternehmen mit hohem Know-how stehen im Visier fremder Nachrichtendienste. Und gerade diese kleineren Unternehmen haben in Bezug auf den Stellenwert Sicherheit in der Unternehmenspolitik Aufklärungsbedarf. Vermutlich liegen die Schäden für die deutsche Volkswirtschaft im Milliardenbereich. Quelle: nds-ost.businesson.de |
| 08.02.2010
- Hacker-Gewerbe macht Milliardenumsatz in China
Hacker finden im chinesischen Internet alle möglichen Trojaner-Programme und andere Hilfen, um Computer auszuspionieren. Die Größe des chinesischen Marktes für solche Cyberwerkzeuge wird offiziell auf zehn Milliarden Yuan (eine Milliarde Euro) geschätzt. Peking (dpa) - Hacker finden im chinesischen Internet alle möglichen Trojaner-Programme und andere Hilfen, um Computer auszuspionieren. Die Größe des chinesischen Marktes für solche Cyberwerkzeuge wird offiziell auf zehn Milliarden Yuan (eine Milliarde Euro) geschätzt. Hauptziel sind Online-Spiele. Der Hacker stiehlt über solche heimlich eingeschleusten Programme die Benutzerdaten eines Spielekontos, klingt sich ein und verkauft die mühsam erspielten, virtuellen Güter auf Online-Börsen. Andere Spieler greifen hier tief in die Tasche, um die Nase vorn zu haben. 95 Prozent der Einnahmen von Hackern durch Trojaner-Attacken sollen aus den Online-Spielen stammen, schätzen chinesische Experten. DPA Quelle: stern-online |
| 08.02.2010
- Video: Spyware-Attacke gegen BlackBerry-Handys
BlackBerry Bold 9700: Im Visier von Hackern. Sicherheitsexperten warnen Unternehmen wieder einmal vor gefährlichen Handy-Apps. Dabei soll nicht nur das iPhone betroffen sein, auch BlackBerry-Nutzer müssen aufpassen. Zumindest unter Laborbedingungen lassen sich die in Firmenkreisen weit verbreiteten BlackBerry-Modelle erfolgreich attackieren. So hat ein Entwickler des Veracode Research Lab eine Spyware programmiert, die es ermöglicht per SMS-Befehl die Kontakte eines BlackBerry auszulesen. Außerdem gelang es dem Sicherheitsexperten, sich alle SMS des gehackten Handys per E-Mail schicken zu lassen. Quelle: Chip online |
| 08.02.2010
- China schließt Trainingsseite für Hacker
Laut "China Daily" wurden die Verantwortlichen festgenommen, auf deren Seite Programme und Hilfe für Hacker-Angriffe angeboten wurden. Die chinesischen Behörden haben die nach ihren Angaben "größte Trainingswebseite für Hacker" in China geschlossen. Drei Verantwortliche, die hinter "Black Hawk Safety Net" steckten, wurden festgenommen, wie die Tageszeitung "China Daily" am Montag berichtete. Über das Internet hätten sie Programme und Hilfe für Hacker-Angriffe angeboten. Seit 2005 habe die Webseite 12 000 Mitglieder gewonnen, die sieben Millionen Yuan (750 000 Euro) an Beiträgen bezahlt hätten. Mehr als 170 000 Nutzer hätten sich registriert, berichtete das Blatt. Quelle: Kurier |
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08.02.2010 - HAMBURG: Spionage-Software in den UKE-Computern Neuer Skandal am UKE: Das Computer-Netzwerk der Klinik ist angeblich mit einer Spionage-Software ausgerüstet, die es erlaubt, jeden Computer im Haus heimlich auszuspähen. VON OLAF WUNDER Im Oktober 2009 soll die Sache aufgeflogen sein, wie der "Spiegel" berichtet. Der Vorfall ereignete sich angeblich während einer Führungskräfte-Tagung. Dabei habe Debatin aus einem Papier zitiert, das ihm normalerweise gar nicht bekannt sein konnte: Es handelte sich um eine vertrauliche Stellungnahme für die Hamburger Bürgerschaft, die von einem UKE-Arzt verfasst worden war. Hatte Debatin die Spionage-Software genutzt und den Rechner des Arztes durchstöbert? Laut "Spiegel" hat der Hamburgische Datenschutzbeauftragte in einem Prüfbericht vom 13. Januar moniert, dass sich am UKE Systemadministratoren in jeden Arbeitsplatz-Computer des Klinik-Netzwerkes einklinken können, ohne Spuren zu hinterlassen. Johannes Casper, Chef der Datenschutzbehörde, forderte das UKE demnach auf, die fragliche Software bis zum 9. Februar den Datenschutzbestimmungen anzupassen - oder durch eine andere zu ersetzen. Quelle: Hamburger Morgenpost |
| 08.02.2010
- Positive Bilanz mit Dämpfern
Die Münchner Sicherheitskonferenz ist am Sonntag zu Ende gegangen. Gemäß ihrem langjährigen Motto "Frieden durch Gespräch" war sie in vielerlei Hinsicht wegweisend. Beschlüsse gab es dort aber traditionell keine. Organisator Wolfgang Ischinger wertete das Treffen hochrangiger Teilnehmer aus aller Welt als Erfolg. Im Mittelpunkt der 46. Auflage im Münchner Hotel Bayerischer Hof standen nach seinen Worten die Strategie der NATO und die intensive Diskussion um die Möglichkeit einer Welt ohne Atomwaffen, die auch in den kommenden Jahren Thema sein werden. Quelle: DW-WORLD.DE |
| 06.02.2010
- Boomende Wissenschaft - Chinas Forscher streben zur Weltspitze
Von Holger Dambeck Von wegen Werkbank der Welt: China schickt sich an, zur Forschungsnation Nummer eins zu werden. Die Wissenschaftler des Landes erarbeiten sich gerade einen Spitzenruf - und vernetzen sich dabei mit Kollegen aus den USA und Westeuropa. Wird das die Gesellschaft des Landes verändern? Die Wirtschaft boomt. Und mit ihr die Wissenschaft: Chinas Forscherwelt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten erstaunlich gewandelt. Vor 30, 40 Jahren war das Land noch ein unterentwickelter Agrarstaat, der moderne Technik teuer importieren musste. Doch die Regierung setzte auf Ausbildung, Forschung und Entwicklung - und diese Politik trägt jetzt Früchte. Quelle: Spiegel |
| 05.02.2010
- Das Handy als perfekte «Wanze»
Internetgefahren - «Berufshacker» Götz Schartner erteilt Tipps - 2000 Schüler informiert - Stets Mißtrauen gegenüber sozialen Netzwerken zeigen - Anonymität im Internet ist reine Illusion. Wie surfe ich sicher im Internet? Welche Gefahren lauern dort? Auf Initiative des Elternbeirates des Lindenberger Gymnasiums beantwortete mit Götz Schartner ein Experte diese und viele weitere Fragen.Organisiert von der Volksbank stieß der Vortrag auf riesiges Interesse: Über 650 Besucher hörten zwei Stunden lang auf humorig-ernsthafte Weise, dass Anonymität im Internet reine Illusion ist. Bereits am Vormittag informierte Schartner rund 2000 Schüler aus Gymnasium, Realschule, Hauptschule und Antonio-Huber-Schule. Quelle: Der Westallgäuer |
| 04.02.2010
- Speicherchip-Industriespionage in Südkorea
US-Firma soll Know-how von Samsung abgezogen haben Die beiden weltweit größten Speicherchiphersteller Samsung Electronics und Hynix aus Südkorea treibt ein möglicher Fall von Industriespionage um. Mitarbeiter des US-Chipausrüsters Applied Materials (Amat) und dessen südkoreanischer Niederlassung stehen im Verdacht, in den vergangenen fünf Jahren Informationen über Produtionstechnologie von Samsung abgezweigt und illegal an Vertreter des heimischem Wettbewerbers Hynix weitergeleitet zu haben, wie südkoreanische Zeitungen am Donnerstag berichteten. Quelle: ORF |
| 02.02.2010
- Kontrollierte Vergabe von Zugriffsrechten
Unternehmen fürchten Betrug, Datenklau und Korruption durch eigene Mitarbeiter. "Oft hapert es schon daran, Risikofaktoren und Compliance-Schwachstellen aufzuspüren." 02.02.10 - Sensible Daten frisiert, vertrauliche Informationen gestohlen - in deutschen Unternehmen haben Gauner und Bösewichte oft leichtes Spiel. Obwohl aber das Problem des Datendiebstahls längst bekannt scheint, hapert es besonders in mittelständischen Unternehmen häufig an einer ersten Sicherheitsvorkehrung - der Vergabe von Zugriffsrechten. Eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG unter 300 Unternehmen aus allen Branchen gibt Anlass zur Sorge: Rund 80 Prozent der Betriebe sehen ein ernstes Problem in der betriebsinternen Gaunerei. Ein Drittel der befragten Unternehmen gab an, schon einmal Opfer von Kriminellen in der eigenen Belegschaft geworden zu sein. Quelle: Compliance Magazin |
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02.02.2010 Sicherheitslücke: IT-Forscher enttarnen Internetsurfer Von Felix Knoke Anonym surfen im Web? Das war einmal. IT-Forschern ist es nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen gelungen, Internetsurfer mit einem einfachen Trick namentlich zu identifizieren. Von der Sicherheitslücke sind Millionen Teilnehmer sozialer Netzwerke betroffen - es droht ein Datenschutz-GAU. Es ist ein Horrorszenario für Datenschützer, was Thorsten Holz, Gilbert Wondracek, Engin Kirda und Christopher Kruegel in ihrem 15-seitigen Aufsatz beschreiben: Die Experten vom Isec-Forschungslabor für IT-Sicherheit, einer Kooperation der Technischen Universität Wien, dem Institute Eurécom und der University of California, dokumentieren einen technisch eher simplen Angriff, der eine seit zehn Jahren bekannte Sicherheitslücke ausnutzt. Betroffen sind alle Mitglieder von sozialen Netzwerken, die sich Netzwerk-Gruppen angeschlossen haben. Quelle: Spiegel online |
| 02.02.2010
- Spionageskandal: Russischer Gemeindienstler in Ukraine gefasst
KIEW, 02. Februar (RIA Novosti). Zwischen Kiew und Moskau zeichnet sich ein Eklat ab: Der ukrainische Geheimdienst SBU hat nach eigenen Angaben einen "russischen Spionagering" entlarvt. Dessen Mitglieder sollen versucht haben, einem ukrainischen Staatsbürger Geheiminformationen abzupressen. Wie SBU-Chef Valentin Naliwajtschenko auf einer Pressekonferenz mitteilte, wurde der mutmaßliche Chef der Gruppe, ein gewisser Wladimir Alexandrow, Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, festgenommen. Fünf weitere "Spione" seien aus der Ukraine abgeschoben worden. Bei ihrer Durchsuchung seien Spionageausrüstung sowie 2 000 US-Dollar sichergestellt worden. Die Spione sollen in der nicht anerkannten Republik Transnistrien einen ukrainischen Bürger angeworben und durch Drohungen zur Zusammenarbeit gezwungen haben. Quelle: RIA Novosti |
| 01.02.2010
- Spionage-Angriff: China verschenkt auf Messen USB-Sticks mit
Trojanern
Laut dem britischen Geheimdienst MI5 hat China mithilfe elektronischer Geschenke wie Kameras und USB-Sticks versucht, mehrere englische Unternehmen auszuspionieren. Chinesische Undercover-Agenten hätten die Präsente Geschäftsreisenden auf Messen überreicht, die Aufmerksamkeiten seien jedoch mit Trojanern verseucht gewesen. Sobald die nichtsahnenden Briten die Gagdets an ihren PC anschlossen, konnten die Spione dank der Malware die Kontrolle über den Rechner übernehmen, zitiert die "Times" den eigentlich als "geheim" eingestuften MI5-Bericht. Quelle: Krone.at |
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01.02.2010 - Kritische Infrastrukturen im Cyberwar-Zeitalter: Infrastruktur-Anbieter vernachlässigen IT-Sicherheit, berichtet McAfee Redakteur: Stephan Augsten Kritische Infrastrukturen wie Energieversorgung, Telekommunikation und Verkehrswesen sind vornehmlich auf Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit ausgelegt. Durch diese Priorisierung kommt die IT-Sicherheit aber in der Regel zu kurz, wie eine McAfee-Studie nahelegt. Aufgrund der Wirtschaftskrise wurden die Sicherheitsbudgets vielerorts weiter eingeschränkt. Groß angelegte Angriffe auf Infrastruktur-relevante Unternehmen sind keine Seltenheit. Rund 600 IT-Sicherheitsbeauftragte von Infrastruktur-Anbietern hat McAfee zu diesem Thema befragt. 54 Prozent davon gaben an, bereits einer Attacke durch kriminelle Banden, Terroristen oder ausländische Staaten zum Opfer gefallen zu sein. Die dadurch verursachten Ausfälle verursachen einen finanziellen Schaden von durchschnittlich 6,3 Millionen US-Dollar (etwa 4,45 Mio. Euro) pro Tag. Quelle: SearchSecurity.de |
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01.02.2010 - SWIFT gibt keine Finanzdaten an die USA heraus Der belgische Finanzdatendienstleister SWIFT wird vorerst keine Transaktionsdaten an die USA weitergeben. Solange das EU-Parlament die umstrittene transatlantische Übergangsvereinbarung zwischen der EU und den USA nicht abgesegnet habe, fehle die notwendige Rechtssicherheit, erklärte eine SWIFT-Sprecherin gegenüber heise online und bestätigte entsprechende Medienberichte. Die Vereinbarung mit den USA ist am heutigen Montag in Kraft getreten. Mit der Übergangslösung sollen US-Sicherheitsbehörden weiter auf Daten des Finanzdienstleisters zugreifen zu können. Die in Belgien beheimatete Genossenschaft bündelt Transaktionsinformationen von 9000 Banken aus über 200 Ländern, darunter auch Daten über Geldanweisungen innerhalb der EU (nicht Überweisungen) und Eilüberweisungen innerhalb Deutschlands. Quelle: heise online |
| 28.01.2010
- Medwedew will Geheimdienst FSB mit High-Tech ausrüsten
Moskau. Der russische Inlandgeheimdienst FSB soll mit modernster Technik u.a. gegen terroristische Bedrohungen und Wirtschaftskriminelle gerüstet werden. Er habe gerade einige neue Geräte besichtigt, sagte der russische Präsident Medwedew vor dem FSB-Kollegium in Moskau. Die "systematische Entwicklung des materiellen und technischen Potentials" des Inlandsgeheimdienstes sei eine der Hauptaufgaben des KGB-Nachfolgers, sagte Medwedew. Er habe gerade eben mit FSB-Direktor Alexander Bortnikow moderne Technik besichtigt, die bei Antiterror-Aktionen unter anderem zur Informationsbeschaffung zum Einsatz kommen soll, sagte Medwedew vor den Führungsoffizieren des FSB in Moskau. Quelle: Russland Aktuell |
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28.01.2010 - Deutsche Firmen häufig Ziel von Spionage Verfassungsschutz warnt vor allem vor den Gefahren des Angriffs über das Internet - Frustrierte Beschäftigte als interessante Quelle Von Yuriko Wahl KÖLN. Deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen werden von ausländischen Nachrichtendiensten ausspioniert. "Gefahr besteht überall, wo es Innovationen gibt, ein schützenswertes Gut, eine interessante Marketingstrategie, ein Geschäftsgeheimnis - in praktisch allen Branchen", sagte Burkhard Even, Abteilungsleiter Spionageabwehr beim Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), in einem dpa-Gespräch. Ausgespäht würden Banken, Großunternehmen, aber auch kleine und mittelständische Firmen. Insbesondere die chinesischen und russischen Geheimdienste haben den ausdrücklichen Auftrag, Wirtschaftsspionage zu betreiben. Den Unternehmen sollte bewusst sein, dass sie sich schützen müssen: "Es gibt keine ungefährdeten Bereiche", betonte Even. In diesem Zusammenhang stellen elektronische Angriffe zunehmend eine besondere Gefahr dar. Solche kommen vor allem aus China. Seit 2005 beobachtet das BfV elektronische Angriffe in beträchtlichem Umfang. Quelle: Stuttgarter Nachrichten |
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28.01.2010 - Cyberkriminelle werden 2010 Rekordgewinne erzielen Avira erwartet massive Zunahme von Crime-as-a-Service (28.01.10) - Avira sagt für das Jahr 2010 eine weitere Verschärfung der Bedrohungslage für Computer voraus. Dahinter steckt eine zunehmende Professionalität der Datendiebe. So erwartet der IT-Sicherheitsexperte, dass Crime-as-a-Service, also das professionelle Anbieten von illegalen Anwendungen und Computerangriffen als Dienstleistung, massiv zunehmen wird. Kommende Bedrohungen nehmen daher besonders solche Daten ins Visier, die Hacker für illegale Zwecke kommerziell nutzen beziehungsweise in Bar umsetzen können. Hierzu zählt etwa das Aus-spionieren von Kreditkarten- und Kontodaten oder von Passwörtern zu unterschiedlichsten Internetdiensten. Zudem rücken besonders Firmengeheimnisse in den Fokus der Cyberkriminellen. Um sich vor den wachsenden Bedrohungen zu schützen, ist eine Kombination aus aktuellem Virenschutz und einem wachsamen Auge des Computernutzers das A und O. Quelle: IT-SecCity |
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27.01.2010 - Deutsche Unternehmen Ziel von Wirtschaftsspionage Köln (dpa) - Deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen werden von ausländischen Nachrichtendiensten ausspioniert. «Gefahr besteht überall, wo es Innovationen gibt, ein schützenswertes Gut, eine interessante Marketingstrategie, ein Geschäftsgeheimnis - in praktisch allen Branchen». Das sagte Burkhard Even, Abteilungsleiter Spionageabwehr beim Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), am Mittwoch in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Ausgespäht würden Banken, Großunternehmen, aber auch kleine und mittelständische Firmen. Insbesondere die chinesischen und russischen Geheimdienste haben den ausdrücklichen Auftrag, Wirtschaftsspionage zu betreiben. Quelle: Die Zeit |
| 26.01.2010
- Terror-Studie - Al-Qaidas Sehnsucht nach der Superbombe
Von Yassin Musharbash Wie real ist die Gefahr, dass al-Qaida die USA mit Massenvernichtungswaffen angreift? Entsprechende Drohungen sind laut einer Studie des CIA-Veteranen Mowatt-Larssen mehr als leere Rhetorik. Im Gegensatz zu vielen Kollegen vermutet er, dass sich das Terrornetzwerk auf den größtmöglichen Anschlag vorbereitet. Berlin - Es ist nicht schwer, Zitate von Qaida-Kadern aufzuspüren, die zur Beschaffung und zum Einsatz von Massenvernichtungswaffen aufrufen. Schon 1998 hatte Osama Bin Laden die Versorgung mit Atomwaffen, biologischen und chemischen Kampfstoffen ("ABC-Waffen") zur Pflicht erklärt. Ein aktuelles Echo dieses Befehls findet sich in einem Interview des Anführers der Qaida-Filiale auf der Arabischen Halbinsel (AQAP), Abu Basir al-Wuhaischi: "Es ist eine religiöse Pflicht, dass die Mudschahidin sich Massenvernichtungswaffen beschaffen, um sich zu verteidigen." Quelle: Spiegel |
| 26.01.2010
- SEX, SPIONE UND ABHÖRPRAXIS
Worauf bei Dienstreisen nach China zu achten ist "Die Chinesen wissen seit langem, dass Kontrolle nicht die ultimative Macht ist. Einfluss ist viel großer es bedarf weniger Energie und erlaubt einem viel, viel mehr zu machen, sagt David Harris, Geheimdienst-Experte aus Kanada OTTAWA Ian Clement sagt, er hätte es besser wissen sollen als er zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking als stellvertretender Bürgermeister von London gereist ist. Er ist vom britischen Geheimdienst unterwiesen worden, hat es aber nicht ernst genommen. Sie erzählten mir von Venusfallen und warnten mich davor, dass der chinesische Geheimdienst oft Frauen benutzt, die Männer ins Bett locken um Informationen zu bekommen. Ich glaubte nicht mal eine Minute lang, dass ich darauf reinfallen könnte, gab Clement im Dezember in der Zeitung Mirror zu. Quelle: Epoch Times |
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26.01.2010 - Google-Hack: Neue Vorwürfe in der China-Hack-Affäre Von Frank Patalong Google-Hauptquartier in Peking: Spionage im Firmenumfeld? Es sind nur Indizien, die darauf hinweisen, dass möglicherweise staatliche Hacker gegen US-Firmen wie Google vorgingen. Aber es sind starke Indizien: Jetzt deutet sich an, dass sogar gezielt Freunde von Angestellten ausspioniert wurden. Opfer von Hack-Attacken wurden zudem auch US-Ölfirmen. San Francisco/Hamburg - Die angeblich aus China erfolgte Hack-Attacke gegen eine ganze Reihe von US-Technologiefirmen, die der Suchmaschinenbetreiber Google am 13. Januar öffentlich gemacht hatte, ging weit über die üblichen Phishing-Attacken hinaus. Mit der Analyse der Hack-Attacken betraute Cyber-Security-Experten fanden nun heraus, dass sogar Freunde und Bekannte von Angestellten in Schlüsselpositionen gezielt angegriffen wurden, um auf dem Umweg der privaten Kommunikation zwischen miteinander vertrauten Personen Schnüffelprogramme einzuschleusen, wie die "Financial Times" berichtet. Damit bestätigt sich der Eindruck einer beispiellos gezielten, bestens organisierten Wirtschaftsspionage. Quelle: SPIEGEL Netzwelt online |
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25.01.2010 - Ex-Spion vor Gericht Madrid - Erstmals seit dem Ende der Franco-Diktatur vor fast 35 Jahren muss sich in Spanien ein enttarnter Doppelagent wegen Landesverrats vor Gericht verantworten. Zum Auftakt des Prozesses in Madrid wies der Ex-Spion Roberto Flórez García am Montag nach Angaben seines Anwalts die Anschuldigung zurück, vertrauliche Informationen an Russland verkauft zu haben. Die Staatsanwaltschaft fordert zwölf Jahre Haft. Der Angeklagte hatte von 1992 bis 2004 für den spanischen Geheimdienst CNI gearbeitet. Im Juli 2007 war er festgenommen worden. In seiner Wohnung hatten Fahnder damals einen Brief entdeckt, in dem er der russischen Botschaft in Madrid seine Dienste angeboten hatte. Er soll dafür in den Jahren 2000 bis 2003 rund 200 000 Dollar erhalten haben. Der Prozess findet aus Sicherheitsgründen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Quelle: Costa Nachrichten |
| 25.01.2010
- Hackerangriffe auf spanische Regierung und den Geheimdienst
Allein in der letzten Woche versuchten professionelle Hacker vierzigmal auf Computernetzwerke der spanischen Regierung und angeschlossener Behörden zu zugreifen. Betroffen war auch der spanische Geheimdienst CNI. Allein in der letzten Woche versuchten professionelle Hacker vierzigmal auf Computernetzwerke der spanischen Regierung und angeschlossener Behörden zu zugreifen. Betroffen war auch der spanische Geheimdienst CNI. Urheber dieser Attacken seinen ausländische Geheimdienste vermutet man beim spanischen Geheimdienst. Auch der CNI ist Ziel solcher Angriffe geworden. Die Hacker setzten bei den Attacken sogenannte Trojaner ein. Das sind Spähprogramme, die sich auf den entsprechenden Computernetzwerken installieren und dann die Daten an den Hacker senden. Besonderes Interesse hatten die Hacker am spanischen Geheimdienst CNI und dem angeschlossenen Nationale Kryptographische Zentrum (CCN). Diese Behörde erstellt die Verschlüsselungssysteme für die spanischen Behörden im In- und Ausland Quelle: Comprendes |
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25.01.2010 China bestreitet Verwicklung in Angriff auf Google China hat eine staatliche Verwicklung in die Hacker-Angriffe auf den US-Internetkonzern Google als grundlose Beschuldigung zurückgewiesen. Ein Sprecher des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie verteidigte am Montag außerdem die Zensur des Internets. Amtliche Medien verschärften derweil ihre Kritik an den USA, denen Hegemonialpolitik vorgeworfen wird. Offene oder indirekte Beschuldigungen, dass die chinesische Regierung an den Cyber-Attacken beteiligt war, sind ohne Grundlage und zielen darauf ab, China zu verunglimpfen, sagte der Ministeriumssprecher der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua. In der vergangenen Woche hatte US-Außenministerin Hillary Clinton mit Konsequenzen gedroht, sollte sich der kommunistische Staat an Cyber-Attacken gegen amerikanische Firmen beteiligen. Quelle: Focus online |
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24.01.2010 - Spion im Pentagon: Informationen an China verkauft: Drei Jahre Haft James Fondren, ein ranghoher Mitarbeiter des Pentagons, ist wegen jahrelanger Spionage für China zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Washington. Ein ranghoher Mitarbeiter des Pentagons ist wegen Spionage für China zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Wie das Justizministerium in Washington am Freitag mitteilte, lieferte der 62-jährige James Fondren über Jahre geheime Dokumente gegen Bezahlung an Peking. Die Bundespolizei FBI habe er zudem wiederholt belogen. Die Staatsanwaltschaft hatte sechseinhalb Jahre Haft gefordert. Das Gericht entschied sich aber für eine geringere Strafe, weil durch die Aktivitäten des Ex-Luftwaffenoffiziers die nationale Sicherheit praktisch nicht gefährdet worden sei. Quelle: dpa/abendblatt.de |
| 23.01.2010
- Risikomanagement für Geschäftsreisen oft ignoriert
Sensibilisierung von Mitarbeitern und Kostenanalyse gefordert Nur jedes dritte deutsche Unternehmen bindet das Risikomanagement für Geschäftsreisen in sein Gesamtmanagement zur Absicherung mit ein. Einer Erhebung des Verbands Deutsches Reisemanagement http://vdr-service.de zufolge besteht zum Großteil ein Nachholbedarf bei der Integration des oft allein betrachteten Risikomanagements für Geschäftsreisen in ein übergeordnetes Managementsystem. Das sei ein Problem, weil sich die Risiken, mit denen Reisende konfrontiert sein können, oft nicht nur auf vermeintlich unsichere Gebiete beziehen. Kostenbetrachtung wichtig. Quelle: Pressetext Österreich |
| 21.01.2010
- Nuklearstreit: Iran baut doch die Bombe
Washington erwartet im Februar einen neuen Geheimdienstbericht: Iran hat das Know-how zum Bau der Atombombe, zur finalen Umsetzung fehle allein die Entscheidung von Religionsführer Chamenei. Die Geheimdienste sind Diener der Politik. Aber was heißt "Diener"? Sind sie bloß Zuträger oder auch Instrumente der Politik? Machen sie gar selber Politik? Solche Fragen erzeugen sehr selten eindeutige Antworten. Aber im Falle der amerikanischen Dienste darf man getrost wie im Multiple-Choice-Test das Kästchen "All of the Above" ankreuzen. Ein hübscher Fall, der derlei Vielseitigkeit illustriert, ist die Geschichte des berüchtigten National Intelligence Estímate (NIE, etwa: Geheimdienst-Bewertung) vom Herbst 2007, der das iranische Atomwaffen-Programm analysiert hatte. Das Fazit, mit dem Zusatz "mittlere Wahrscheinlichkeit" versehen: Ja, die Iraner haben Waffen gebaut, aber nur bis 2003. Dann hätten sie aufgehört, jedenfalls bis zum Erscheinungsdatum des NIE. Quelle: Zeit online |
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21.01.2010 - Google-Streit: Ruhige Töne aus Peking Im Streit über einen Hacker-Angriff auf den Internet-Giganten Google zeigt sich China um Schadensbegrenzung bemüht. Der Disput dürfe nicht überinterpretiert werden und sollte die Beziehungen zu den USA nicht belasten, sagte Vize-Außenminister He Yafei nach einer Meldung der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua in Peking. Das Verhältnis der beiden Großmächte habe sich im ersten Jahr der Amtszeit von US-Präsident Barack Obama als stabil erwiesen. He sicherte zu, Google bei der Lösung von Problemen in China zu unterstützen. Der weltgrößte Betreiber von Suchmaschinen müsse sich aber an die chinesischen Gesetze halten. Diplomatischer Druck. Die Äußerungen Hes wurden vor einer geplanten Rede von US-Außenministerin Hillary Clinton zur Freiheit im Internet verbreitet. Google hatte nach dem Hacker-Angriff mit Schließung seiner chinesischen Suchmaschine und seiner Büro im bevölkerungsreichsten Land der Erde gedroht. Quelle: n-tv.de |
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21.01.2010 - Nationale Computerindustrie soll "deutsche Cloud" entwickeln Der Branchenverband Bitkom möchte mit Kooperationen einheimischer IT-Firmen ein Gegengewicht zu den bisher im Wachstumsmarkt "Cloud Computing" aktiven US-Größen schaffen. Dem Präsidenten der Lobbyvereinigung, August-Wilhelm Scheer, schwebt in diesem Sinne eine "deutsche Cloud" vor, wie er am Donnerstag in Berlin bei einem Pressegespräch erklärte. Die Entwicklung im Bereich des Abwanderns von Rechenkraft und Computerdienstleistungen ins Internet bereite ihm etwas Sorge aus nationaler Sicht, meinte der Gründer des Dienstleistungs- und Softwarehauses IDS Scheer. Bislang würden die dafür erforderlichen Infrastrukturen vor allem von Konzernen wie Google, Amazon, Hewlett Packard oder IBM vorangetrieben. Deutschland drohe ins Hintertreffen zu geraten, da höchstens T-Systems zu den ernst zu nehmenden Akteuren gezählt werden könne. Quelle: heise online |
| 20.01.2010
- Cyber-Angriffswelle aus China: Wendung im Bereich der Computer-Spionage
Der Chef-Technologe des IT-Sicherheitsunternehmens McAfee, George Kurtz, hat die jüngsten Angriffe chinesischer Hacker auf prominente US-Firmen in seinem Blog als "Wendepunkt" im Bereich der Cyber Security bezeichnet. Die mittlerweile unter dem Namen Aurora bekannt gewordene Attacke aus dem chinesischen Raum sei bislang einzigartig im Hinblick auf die Zielrichtung und Koordinierung gewesen. Zudem stufte der Experte diesen Angriff als die größte und durchdachteste Cyber-Attacke der letzten Jahre ein. Schwachstelle im Internet Explorer . Die Angreifer hatten sich einer bis dahin unbekannten Sicherheitslücke im Internet Explorer bedient und gezielt E-Mails an Adressaten bei amerikanischen Unternehmen verschickt, durch die die Empfänger auf manipulierte Webseiten gelockt wurden. Von diesen Seiten gelangte beim Aufruf dann automatisch weitere Schad- und Spionagesoftware auf die Rechner. Quelle: haufe.de |
| 20.01.2010
- Lücke im Internet Explorer: Rettung naht
Microsoft hat jetzt offizell bestätigt, dass es für den Internet Explorer außer der Reihe einen Patch geben wird. Genauere Angaben zu einem Zeitplan will man bis spätestens 9 Uhr am morgigen Donnerstagvormittag (mitteleuropäischer Zeit) veröffentlichen. Microsoft empfiehlt Anwendern bis dahin weiterhin, auf den Internet Explorer 8 zu wechseln, da dieser über erweiterte Sicherheitsfunktionen wie Datenausführungsverhinderung (Data Execution Prevention, DEP) und den geschützten Modus (Protected Mode) verfüge. Diese würden die derzeit bekannten Angriffe unwirksam machen. Quelle: heise online |
| 19.01.2010
- Deutsche Firmen forschen verstärkt in China
Infineon plant ein Entwicklungszentrum in Peking. Der Chiphersteller befindet sich damit unter deutschen Konzernen in guter Gesellschaft. Um in den Zukunftsmärkten Asiens im Wettbewerb mithalten zu können, setzen mittlerweile einige deutsche Firmen auf chinesische Forscher. PEKING. Der Halbleiterkonzern Infineon wird ein weiteres Entwicklungszentrum in China aufbauen. Wie Konzernchef Peter Bauer gestern mitteilte, soll dafür "ein mittlerer zweistelliger Euro-Millionenbetrag" investiert werden. Eine Absichtserklärung sei am Montag mit der Stadtregierung in Peking unterzeichnet worden. In der Hauptstadt sollen künftig Chips für staatlich geförderte Zukunftsbrachen entwickelt werden, etwa die Auto-, die Windkraft- oder die Mobilfunkindustrie. Quelle: Handelsblatt online |
| 19.01.2010
- Gezielte Angriffe auf Unternehmen gehen weiter
Die Lücke im Internet Explorer, die bei den Angriffen auf Google benutzt wurde, ist zwar derzeit in aller Munde, doch Ungemach droht auch weiterhin aus anderer Richtung: präparierte PDF-Dokumente. Adobe hat zwar letzte Woche ein Update für seinen kostenlosen Reader veröffentlicht, doch offenbar setzen Kriminelle und Spione weiterhin darauf, dass noch nicht alle Anwender und Firmen die Updates installiert haben. F-Secure berichtet von einem Angriff auf ein US-Unternehmen, das beim US-Verteidigungsministerium unter Vertrag steht. Vermutlich taiwanische Angreifer hatten vergangene Woche ein täuschend echtes Dokument dorthin verschickt, das eine seit mehreren Wochen bekannte Lücke (doc.media.newPlayer) im Reader ausnutzte, um auf einem Windows-PC eine Backdoor zu installieren. Das Update von Adobe schließt genau diese Lücke. Quelle: heise online |
| 19.01.2010
- Indien vermutet Hackangriff aus China
Von Felix Knoke Chinesische Hacker sollen mit Trojaner-verseuchten PDF-Dateien den Rechner eines indischen Top-Sicherheitsberaters angegriffen haben. Außerdem: Geldgeschäfte bei Facebook, Terrorverdacht wegen Twitter-Kommentar und doch keine GEZ-Zwangsabgabe für Internet-PCs? Das und mehr im Überblick. Mayankote Kelath Narayanan, Sicherheitsberater des indischen Premierministers, vermutet chinesische Hacker hinter einem Spionage-Angriff auf sein Büro. Per E-Mail sei versucht worden, eine mit einem Trojaner präparierte PDF-Datei auf seinen Rechner zu schleusen. Schutzsoftware habe das Virus entdeckt und unschädlich gemacht. Narayanan relativiert allerdings voreilige Schuldzuweisungen: "Man scheint sich ziemlich sicher zu sein, dass es die Chinesen waren." Quelle: Spiegel |
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18.01.2010 - Studie zur Endgeräte-Sicherheit in Unternehmen Investitionen in Verschlüsselung und Network Access Control geplant Unternehmen wollen Check Point zufolge in diesem Jahr stärker in Verschlüsselungslösungen investieren. Während immer mehr Mitarbeiter im Außendienst unterwegs sind, bleibt die Sicherheit mobiler Geräte auf der Strecke; und auch die Endgeräte-Verschlüsselung im Unternehmen ist nach wie vor noch keine Standard-Maßnahme. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Datensicherheits-Anbieters Check Point Software hervor. Quelle: SearchSecurity.de |
| 16.01.2010
- Firmen beklagen Handelshürden in China
Deutsche Firmen beklagen Handelshemmnisse in China. Die Behörden dort wollten ausländische Unternehmen zwingen, geheime interne Daten offenzulegen. Berlin China müsse auf solche Auflagen verzichten, forderte der Hightech-Verband Bitkom. "Die Bundesregierung sollte sich für einen offenen, transparenten Marktzugang in China einsetzen", sagte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer, anlässlich der China-Reise von Außenminister Guido Westerwelle. China sei der größte Lieferant von Elektronikgeräten für Europa. "Es ist nicht akzeptabel, wenn China seinen eigenen Markt abschottet." Das gelte auch für Regeln, die chinesische Produkte bei staatlichen Aufträgen bevorzugten. Quelle: Tagblatt |
| 15.01.2010
Geschäftsgeheimnisse: Angriff der Schnüffel-Chinesen
Wer in China Geschäfte machen will, muss immer öfter Firmengeheimnisse preisgeben. Ein Unding, schimpfen deutsche Unternehmer und hoffen auf Guido Westerwelle. Deutsche Firmen in China klagen über die Neugier chinesischer Behörden. Mit neuen Regelungen für den Zugang zum chinesischen Markt wolle das Land die ausländischen Unternehmen zwingen, geheime interne Daten offenzulegen, berichtete das Handelsblatt am Freitag. Dies werde von zahlreichen Unternehmen als problematisch angesehen. Insbesondere Maschinenbauer und Computerspezialisten müssten bei einer Zertifizierung in China hochsensible Daten freigeben. Quelle: Focus online |
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15.01.2010 - FIRMENSPIONAGE Angst vor Datenklau bedroht China-Handel Der Internet-Angriff auf Google in China hat deutsche Firmen aufgeschreckt. Spionage und der wachsende Druck Pekings zur Freigabe sensibler Informationen behindern das Geschäft mit der kommenden Supermacht. Die deutsche Wirtschaft reagiert alarmiert - und warnt sogar vor einer Abwanderung von Firmen. Der Internet-Angriff auf Google in China hat deutsche Firmen aufgeschreckt. Quelle: ap PEKING/BERLIN. Der Druck Pekings zur Freigabe sensibler Informationen verschärft die Sorge, dass die Präsenz auf dem riesigen Markt für die Unternehmen mit wachsenden Risiken verbunden ist. Denn neben der Internet-Spionage setzt China zunehmend noch andere Mittel ein, um sich gewünschte Daten oder wirtschaftlich verwertbares Know-how zu verschaffen. Dazu gehören neue Regeln im Bereich der Zertifizierung von Produkten, Patenten, aber auch der wachsende Einsatz chinesischer Spione in westlichen Industriestaaten. Quelle: Handelsblatt |
| 15.01.2010
- Firmenspionage: Verfassungsschutz sieht hohes Risiko
Nach dem Angriff chinesischer Hacker auf den US-Internetriesen Google wird klar, dass auch deutsche Unternehmen vor Online-Industriespionage aus China nicht sicher sind. Der Verfassungsschutz warnt: Besonders mittelständische Unternehmen geraten ins Visier der Datenspione. von Rüdiger Scheidges und Hans Schürmann BERLIN. Deutsche Sicherheitsbehörden schätzen das Risiko für deutsche Firmen als "hoch" ein, in Deutschland von chinesischen Bürgern ausspioniert zu werden. Wie eine Sprecherin des Bundesamtes für Verfassungsschutzes (BfV) dem Handelsblatt bestätigte, sind insbesondere die heimlichen Internetaktivitäten der Chinesen seit 2005 gleichbleibend stark. Experten schätzen den Anteil chinesischer Industriespionage auf 60 Prozent. Hintergrund ist das von der chinesischen Regierung verordnete Ziel, bis 2020 mit westlicher Spitzentechnologie gleichzuziehen. Quelle: Handelsblatt |
| 15.01.2010
- BSI warnt vor Nutzung des Internet Explorer
Als Reaktion auf eine Sicherheitslücke in mehreren Versionen des Internet Explorer (IE) hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) am Freitag empfohlen, den Microsoft-Browser vorerst nicht zu nutzen, sondern bis zum Vorliegen eines Patches auf einen alternativen Browser umzusteigen. Das Ausführen des Internet Explorer im "geschützten Modus" sowie das Abschalten von Active Scripting erschwere zwar mögliche Angriffe, könne sie jedoch nicht vollständig verhindern, erläutert das BSI. Zuvor war bekannt geworden, dass durch die Lücke in den IE-Versionen 6, 7 und 8 ein konzertierter Angriff gegen Google, Adobe und zahlreiche andere US-Firmen, hinter dem chinesische Cyber-Spione vermutet werden, ermöglicht wurde. Die Lücke, die Microsoft inzwischen offiziell bestätigt hat, ermöglicht es, über eine manipulierte Webseite Code auf einen Windows-Rechner zu schleusen und zu starten. Die Angreifer nutzten dies, um einen Trojaner-Downloader auf die angegriffenen Rechner zu schleusen. Quelle: heise online |
| 14.01.2010
- Deutsche Unternehmen arrangieren sich mit dem System
Von Tobias Kaiser Industriespionage und erzwungener Technologietransfer sind die größten Probleme vor Ort Berlin - Auch deutsche Unternehmen kämpfen in China mit landestypischen Problemen und Frust. Aber anders als Google nehmen hiesige Firmen die Schwierigkeiten bisher weitgehend in Kauf, um mit China im Geschäft zu bleiben. Die starke Verquickung von Staat und Wirtschaft macht deutschen Managern im Geschäftsalltag ganz konkrete Schwierigkeiten: "Für das Geschäft in China gelten andere Regeln als hierzulande, das ist klar", sagt ein Wirtschaftsvertreter. "Wenn wir nach China telefonieren, wissen wir, dass die Gespräche unter Umständen abgehört werden. Bestimmte Dinge können wir deshalb nicht am Telefon oder per E-Mail klären, sondern nur persönlich. Aber damit arrangiert man sich. China ist als Markt zu wichtig, um sich daraus zurückzuziehen." Quelle: Welt online |
| 14.01.2010
- Chinas Cyberkrieg gegen die Welt
Zensur und Überwachung Seit Jahren betreibt China systematisch elektronische Spionage. Der Zweck: politische Gegner aushorchen und technologisch zum Westen aufschließen. VON TARIK AHMIA Bild: Japanische Journalisten während der olympischen Spiele 2008 in Peking. Journalisten beklagten während der Spiele Internetzensur; ihnen sei ein freier Zugang zum Netz zugesichert gewesen. BERLIN taz | Von einer "außerordentlich raffinierten und gezielten Attacke" zur Ausforschung von Regimekritikern spricht der Internetkonzern Google, ohne dabei die mutmaßlichen Verantwortlichen namentlich zu benennen. Doch auch so deutet vieles auf eine Urheberschaft der chinesischen Regierung hin. Quelle: TAZ |
| 14.01.2010
- Die Abgründe der vernetzten Welt
Die Hacker-Angriffe auf Google zeigen: Verbrechen im Internet können jeden treffen. Die Anwender müssen sich gut überlegen, welche Daten sie außer Haus geben wollen. Joachim HoferMerken Drucken Senden Bookmark Embedden Es ist ein aufsehenerregender Vertrag, den Panasonic gestern öffentlich gemacht hat: Die 380 000 Mitarbeiter des japanischen Elektronikkonzerns werden auf ihre E-Mail-Konten künftig übers Internet zugreifen. Den Betrieb des dafür nötigen Systems, zu dem auch verschiedene netzbasierte Werkzeuge für die Zusammenarbeit untereinander gehören, übernimmt der IT-Riese IBM. Die Amerikaner haben sich am Donnerstag damit gebrüstet, dass sie den größten Cloud-Computing-Deal aller Zeiten abgeschlossen haben. Quelle: Handelsblatt |
| 14.01.2010
- Firmenspionage: Angst vor Datenklau bedroht China-Handel
Der Internet-Angriff auf Google in China hat deutsche Firmen aufgeschreckt. Spionage und der wachsende Druck Pekings zur Freigabe sensibler Informationen behindern das Geschäft mit der kommenden Supermacht. Die deutsche Wirtschaft reagiert alarmiert - und warnt sogar vor einer Abwanderung von Firmen. PEKING/BERLIN. Der Druck Pekings zur Freigabe sensibler Informationen verschärft die Sorge, dass die Präsenz auf dem riesigen Markt für die Unternehmen mit wachsenden Risiken verbunden ist. Denn neben der Internet-Spionage setzt China zunehmend noch andere Mittel ein, um sich gewünschte Daten oder wirtschaftlich verwertbares Know-how zu verschaffen. Dazu gehören neue Regeln im Bereich der Zertifizierung von Produkten, Patenten, aber auch der wachsende Einsatz chinesischer Spione in westlichen Industriestaaten. Quelle: Handelsblatt |
| 14.01.2010
- Mutmaßlicher kasachischer Spion wieder vor Gericht
Im Wiener Straflandesgericht muss sich am Donnerstag wieder der 61-jährige Ildar A. vor Geschworenen verantworten. Die Anklage legt ihm geheime nachrichtendienstliche Tätigkeit zum Nachteil der Republik Österreich, versuchte Überstellung an eine ausländische Macht und Bestimmung zum Amtsmissbrauch zur Last. Das Verfahren gegen den mutmaßlichen kasachischen Spion wird völlig neu aufgerollt, nachdem der bisherige vorsitzende Richter schwer erkrankt ist. Das Urteil - dem Angeklagten drohen bis zu 20 Jahre Haft - soll am 18. Jänner fallen. Ildar A. soll im Sommer 2008 in die gescheiterte Entführung eines Vertrauten des ehemaligen Botschafters Kasachstans in Wien, Rakhat Alijew, verwickelt gewesen sein. Drei Männer sollen am 17. Juli 2008 versucht haben, sich des ehemaligen KNB-Chefs Alnur Mussajew zu bemächtigen, der als enger Vertrauter des beim kasachischen Staatspräsidenten in Ungnade gefallenen Alijew galt. Ildar A. soll dabei im Hintergrund die Fäden gezogen haben und unter anderem während der beabsichtigten Entführung mit den Tätern telefoniert haben. Der Angeklagte hat stets sämtliche gegen ihn gerichteten Vorwürfe abgestritten. Er betrachtet sich als Opfer einer gegen ihn gerichteten Verschwörung. Quelle: Kleine Zeitung |
| 14.01.2010
- Studie über CISOs: CEOs halten ihre Sicherheitschefs für
paranoid
Autor(en):Nicolas Zeitler Zwischen Sicherheitsbeauftragen und Chefs schwelen in vielen Unternehmen Machtkonflikte. Einer Studie zufolge haben viele Manager ein zwiespältiges Bild von CISOs. Sie schätzen deren Kompetenz, sind aber von ihrem Tun oft genervt. CISOs haben gegenüber ihren Chefs keinen leichten Stand. Das legen die Ergebnisse einer tiefenpsychologischen Studie nahe. 17 Vorstände, Vorstandsvorsitzende, Geschäftsführer und andere Führungskräfte aus den Branchen Beratung, Energie und Finanzdienstleistung sowie IT, Medien und Telekommunikation wurden dafür in bis zu zweistündigen Tiefeninterviews zu ihrer Sicht auf Informationssicherheit befragt. Schildern die Manager ihre Sicherheitschefs auf den ersten Blick sehr respektvoll, treten bei näherem Hinsehen oft Machtkonflikte zutage. Die Umfrage ist der dritte Streich in dieser Form des Kommunikationsunternehmens "Known Sense" zum Thema Sicherheit. 2006 befragte "Known Sense" zunächst Angestellte tiefenpsychologisch, 2008 mussten CISOs auf der Couch Auskunft über ihr Selbstbild1 geben. Dieses Jahr waren nun Vertreter aus der Führungsebene dran. Quelle: CIO |
| 13.01.2010
- IT Sicherheit - Bedrohungsszenarien für das Jahr 2010
Risk Management und Business Continuity Der Schutz der Informationen im Unternehmen wird auch im Jahr 2010 einen hohen Stellenwert einnehmen. Entlassungen in konjunkturell schwierigen Zeiten bei gleichzeitig notwendigen Produktivitätssteigerungen sowie die Überlastung knapp besetzter IT-Abteilungen stellen Firmen vor die Herausforderung, Informationssicherheit zu gewährleisten. Aktive Abwehr von Bedrohungen Da Mitarbeiter soziale Netzwerke immer intensiver nutzen und auch vermehrt private mobile Endgeräte einsetzen, müssen sich Unternehmen umfassend vor Spam, Phishing sowie dem Diebstahl von Identitäten und Daten schützen und Angriffe abwehren bevor sie die IT-Infrastruktur schädigen können. Reputation Management und strengere Sicherheitspolicies helfen dabei. Quelle: Pressemitteilungen online |
| 13.01.2010
- Angriffe auf Google: Chinas Hacker spionieren weltweit
Der Angriff chinesischer Hacker auf die Internetfirma Google wirft ein Schlaglicht auf das aggressive Vorgehen Chinas im Politik- und Wirtschaftsleben. Experten beobachten seit Jahren, dass die Volksrepublik bei ihrem Aufholprozess vehement auf elektronische Spionage setzt. Monika Dunkel, Berlin, Christiane Kühl, Schanghai und Angela Maier München Der Bundesverfassungsschutz stellt "zumindest seit 2005 anhaltend starke Internetangriffe per E-Mail gegen Wirtschaftsunternehmen und Bundesbehörden in Deutschland fest". Betroffen seien alle bedeutsamen Wirtschaftsbereiche, hieß es dort am Mittwoch. Konkrete Angaben über die Anzahl von Hackerangriffen macht die Behörde nicht. Die Verfassungsschützer erwarten, dass solche Angriffe in den nächsten Jahren auf ähnlichem Niveau stattfinden. Vieles deute dabei auf eine Steuerung durch chinesische Nachrichtendienste hin, heißt es im jüngsten Bericht der Behörde. Mit dem Know-how-Klau will China in erster Linie die bestehenden, zum Teil erheblichen Technologielücken zum Westen schneller schließen. Zudem ist das Land bestrebt, auch militärisch in den nächsten Jahren zu den USA aufzuschließen. Daneben versucht der sozialistische Staat, über Kontrollen des Internets das Machtmonopol der Kommunistischen Partei aufrechtzuerhalten. Quelle: Financial Times Deutschland |
| 13.01.2010
- Wirtschaftskriminelle kosten 20 Milliarden
Immer mehr Unternehmen sehen sich durch Wirtschaftskriminalität bedroht. Rund 80 Prozent der Firmen betrachten Wirtschaftskriminalität als ernstes Problem für ihr Geschäft. Das ergibt eine gestern vorgestellte Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG. Vor vier Jahren waren es noch 71 Prozent. Befragt wurden jeweils 300 Firmen, davon je die Hälfte aus Mittelstand und Großunternehmen. Laut Umfrage wurden in den vergangenen drei Jahren 37 Prozent der befragten Betriebe ein Opfer von Fällen von Wirtschaftskriminalität. Dabei geht die KPMG unter Berücksichtigung der Dunkelziffer von einem Schaden in Höhe von rund 20 Milliarden Euro aus. Hinzu komme ein nicht zu beziffernder Reputationsschaden, wenn beispielsweise der Ruf von Firmen durch Produktfälschungen oder durch Skandale beschädigt werde. Nach Einschätzung des KPMG-Experten für Sicherheitsthemen, Frank Hülsberg, ist besonders der Mittelstand durch Wirtschaftskriminalität bedroht. Nur ein Drittel der Firmen verfüge über Schutzkonzepte für vertrauliche Unterlagen. "Diese Sorglosigkeit ist riskant in Zeiten, wo sich auf einem USB-Stick extrem komplexe Pläne stehlen lassen", warnte Hülsberg. Quelle: Rheinische Post |
| 13.01.2010
- Google überdenkt nach Hacker-Angriff sein China-Geschäft
Google wehrt sich gegen die Web-Zensur in China: Der Suchmaschinengigant prüft nach Hacker-Attacken auf die E-Mail-Konten chinesischer Menschenrechtsaktivisten sein Engagement in der Volksrepublik. Die Konsequenz könnte das Aus für google.cn sein. San Francisco - Unbekannte haben versucht, die E-Mails chinesischer Menschenrechtler auszuspionieren. Der Webmail-Anbieter Google erklärte am Dienstag, es habe Mitte Dezember einen gezielten Angriff auf die Server-Infrastruktur gegeben. "Wir haben eine sehr ausgeklügelte Attacke gegen uns entdeckt, die aus China kommt", sagte der Chef der Rechtsabteilung des Internet-Konzerns, David Drummond. Der deutsche Google-Sprecher Kay Oberbeck bestätigte der Deutschen Presse-Agentur dpa die Echtheit des Blogeintrags. Der Angriff der Hacker habe mindestens 20 weiteren Unternehmen gegolten, vor allem im Internetbereich. Aber auch Firmen aus dem Finanz- und Technologiesektor seien betroffen gewesen. Man habe Beweise dafür, dass die Angreifer vor allem Zugriff auf die E-Mails von chinesischen Menschenrechtsaktivisten bekommen wollten, sagte Drummond. Quelle: Rheinische Post |
| 13.01.2010
- Größte IT-Security-Hürden: IT-Sicherheitsexperten
nicht zu bekommen
Autor(en):Christiane Pütter Neun von zehn IT-Security-Chefs finden nicht genügend qualifizierte Mitarbeiter. Außerdem arbeiten IT-Sicherheit und IT-Betrieb nicht eng genug zusammen. Deutsche Unternehmen stehen jedoch besser da als der internationale Durchschnitt. In Sachen IT-Sicherheit scheint Deutschland eine Insel der Glückseligkeit zu sein. Das legt die Studie "State of the endpoint" nahe, die das Ponemon Institute unter weltweit 3.000 Entscheidern durchgeführt hat. Die Analysten haben jeweils IT-Security-Verantwortliche und Mitarbeiter des IT-Betriebs1 befragt. Demnach erklärten 79 Prozent der deutschen IT-Sicherheitschefs und 75 Prozent der "normalen" IT-ler, ihre Systeme seien heute sicherer als vor einem Jahr. Zum Vergleich: In den USA sagen das nur 41 Prozent (IT-Security) beziehungsweise 46 Prozent (IT-Betrieb) der Befragten. Noch unsicherer als die US-Amerikaner fühlen sich die Studienteilnehmer aus Australien und Neuseeland (abgekürzt ANZ). Nur 39 Prozent der IT-Sicherheitsfachleute und 45 Prozent der IT-ler attestieren ihren Systemen heute höheren Schutz als ein Jahr zuvor. Besser sieht es in Großbritannien mit 55 Prozent (IT-Security) und 58 Prozent (IT-Betrieb) aus. |
| 13.01.2010
- Mobiles Internet und IT-Sicherheit sind Topthemen - Bitkom-Umfrage
zu IT- und Telekommunikationstrends 2010
Laut einer aktuellen Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom in der ITK-Branche sind Cloud Computing, Virtualisierung, Mobiles Internet und IT-Sicherheit die wichtigsten IT-Trends des Jahres 2010. Danach nennen 45 Prozent der Befragten Cloud Computing und 44 Prozent Virtualisierung als wichtigste Themen. Auf Platz drei folgen mit je 42 Prozent das mobile Internet und IT-Sicherheit. Aktuell bleibe auch das IT-Outsourcing, das 39 Prozent der Anbieter nennen. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten stehen Technologien im Mittelpunkt, mit denen die Anwender effizienter und leistungsstärker werden", sagte Bitkom-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Als weiterer Megatrend habe sich das mobile Internet etabliert. Mit der steigenden Verbreitung von Smartphones ist die mobile Internetnutzung im geschäftlichen und privaten Umfeld zum Massenphänomen geworden." Quelle: Medium RFID im Blick online |
| 13.01.2010
- Wie Hacker mit verseuchten PDFs spionieren- Attacke auf Google
Von Frank Patalong Google beschwert sich über Hacker-Angriffe aus China - und schweigt zu den Details. Experten zufolge liegt der Verdacht nahe, dass die Attacken mit Hilfe infizierter PDF-Dateien geführt wurden: Einmal geöffnet, laden sie Schad- und Schnüffelprogramme herunter. SPIEGEL ONLINE geht auf Spurensuche. Es war eine Attacke mit Ankündigung: Der Angriff auf Googles Server, der das Unternehmen nun einen Rückzug aus China erwägen lässt, geschah wahrscheinlich unter Ausnutzung einer seit Mitte Dezember öffentlichen Sicherheitslücke. Experten wussten sogar seit August, dass Gefahr droht - wegen Sicherheitslücken in einer fast allgegenwärtigen Software, die seit Jahren als Angriffspunkt gegen Unternehmen genutzt wird: im PDF-Programm von Adobe. Im Dezember warnten Experten von McAffee und Secunia, dass 2010 nicht mehr Microsoft von den gefährlichsten Computer-Sicherheitsattacken betroffen sein wird, sondern eben Adobe, das in dieser Hinsicht kaum jemand auf dem Radar hatte. Als Haupteinfallstor für Schadsoftware im neuen Jahr nannte McAffee die so gut wie allgegenwärtigen Programme Flash und Adobe Reader (PDFs). Quelle: Spiegel Online |
| 12.01.2010
- Agenten bräuchten 24 Jahre zum Sichten von Videomaterial
Die US-Geheimdienste können das rapide anwachsende Überwachungsmaterial aus Drohneneinsätzen in Afghanistan und im Irak nicht mehr bewältigen. Die unbemannten Luftfahrzeuge der Air Force haben nach einem Bericht der "New York Times" eine derartige Masse von Videos geliefert, dass es 24 Jahre dauern würde, sie alle hintereinander anzuschauen. Allein im vergangenen Jahr hätten die Drohnen dreimal mehr Videos gesammelt als 2007. Die US-Geheimdienste können das rapide anwachsende Überwachungsmaterial aus Drohneneinsätzen in Afghanistan und im Irak nicht mehr bewältigen. Die unbemannten Luftfahrzeuge der Air Force haben nach einem Bericht der "New York Times" eine derartige Masse von Videos geliefert, dass es 24 Jahre dauern würde, sie alle hintereinander anzuschauen. Allein im vergangenen Jahr hätten die Drohnen dreimal mehr Videos gesammelt als 2007. Militärs und Geheimdienste seien auf der Suche nach Techniken, das Material schneller und effektiver zu sichten. Die Schwierigkeiten der Geheimdienste, gesammelte Erkenntnisse und vorliegendes Material rasch und wirkungsvoll auszuwerten, ist seit dem misslungenen Flugzeugattentat in Detroit ein Topthema in den USA. dpa Quelle: DPA |
| 12.01.2010
- Deutschland entthront - China ist Exportweltmeister
Nun haben die Chinesen in Sachen Ausfuhr wieder die Nase vorn 10. Januar 2010 China hat Deutschland als Exportweltmeister überholt. Die Summe der Exporte 2009 betrug insgesamt 1,2 Billionen Dollar (840 Milliarden Euro), wie am Sonntag aus Zahlen der chinesischen Zollbehörde hervorging. Für Deutschland wurden vom Außenhandelsverband BGA 816 Milliarden Euro an Exporten vorhergesagt. Auch für die Zukunft herrscht kein großer Optimismus: Mit einer raschen Rückkehr auf das Niveau vor der Krise ist nicht zu rechnen, hatte der Präsident des BGA, Anton Börner vergangene Woche gesagt. Trotz erster Erholungszeichen im Außenhandel werden die Folgen der Finanzkrise auch das neue Jahr maßgeblich bestimmen. (Lesen Sie auch: Der Exportmotor läuft langsam wieder an). Quelle: FAZ.NET |
| 12.01.2010
- Knowledge Report - Wissensmanagement im Prozessmanagement
Von Klaus Tochtermann und Werner Schachner Die vorliegende Studie liefert konkrete Hinweise auf die speziellen Anforderungen von und Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement aus Sicht des Prozessmanagements Quelle: TU Graz |
| 12.01.2010
- Sarkozy will 'Spionage-Schule' für Vereinheitlichung der Geheimdienste
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy plant die Eröffnung einer zentralen Ausbildungseinrichtung für die Geheimdienste des Landes. Wie die französische Tageszeitung "Le Monde" berichtet, soll in der Schule eine geschlossene Spionagegruppe ausgebildet werden. Damit sollen spezielle Kräfte für eine künftige zentrale Einrichtung nach US-Vorbild unterrichtet und die sechs nationalen Spionage- und Sicherheitsagenturen unter einem Dach vereint werden. Vorsitzende der sogenannten "Geheimdienst-Akademie" werde offenbar eine derzeitige Leiterin einer französischen Eliteschule. Ein Name wurde bisher allerdings nicht genannt. Sarkozy hatte erst Ende Dezember angekündigt, einen nationalen Geheimdienstrat einzuberufen. Quelle: Hannover Zeitung |
| 11.01.2010
- Indien und Pakistan tauschten Informationen über Atomanlagen
aus
1988 vereinbarte Sicherheitsmaßnahme für den Kriegsfall Islamabad - Zum Schutz ihrer Nuklearanlagen vor Angriffen während eines möglichen Krieges haben sich Pakistan und Indien gegenseitig über ihren Atom-Bestand informiert. Die beiden Länder tauschten am Freitag Verzeichnisse über ihre Atomanlagen aus, wie das Außenministerium in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad mitteilte. Der 1988 vereinbarte jährliche Austausch der Listen am Neujahrstag ist als vertrauensbildende Maßnahme zwischen den beiden Atommächten gedacht, deren Beziehungen wegen der umstrittenen Himalaya-Region Kaschmir, vor allem aber wegen der Anschläge in Mumbai (Bombay) im November 2008 sehr angespannt sind. Nach dem Abkommen von 1988 verpflichten sich beide Länder, im Kriegsfall von Attacken auf die Atomanlagen abzusehen. Außerdem richteten beide Regierungen eine direkte Telefonverbindung ein. Quelle: APA/AFP |
| 11.01.2010
- Der Kollege, der Spion
Deutsche Unternehmen müssen sich stärker als bislang vor Wirtschaftsspionage schützen. Das raten die Experten des Bundesamts für Verfassungsschutz. Dem Inlandsgeheimdienst zufolge ist die Bedrohung aktuell groß, Angriffe kämen vor allem aus dem Ausland. Das Nachrichtenmagazin Spiegel zitierte in seiner Online-Ausgabe am 25. Dezember 2009 den Abteilungsleiter Spionageabwehr und Geheimschutz beim Verfassungsschutz, Burkhard Even, mit einer deutlichen Warnung: Es besteht ein hohes Risiko für deutsche Unternehmen, Opfer eines Spionageangriffs zu werden." Und weiter schreibt das Magazin: Nach Ansicht des deutschen Inlandsgeheimdienstes sollten sich die Firmen stärker vor Attacken ausländischer Nachrichtendienste schützen. Die Ausspäh-Attacken kämen insbesondere von russischer und chinesischer Seite. Der deutsche Inlandsgeheimdienst geht davon aus, dass es auch 2010 massive Angriffe auf deutsche Unternehmen geben wird. Quelle: Bergisches Land |
| 11.01.2010
- Computer-Ermittler als letzte Rettung
Geklaute Daten, manipulierte Abrechnungen, internationale Spionage - Verbrechen im digitalen Netz häufen sich. Nach Schätzungen entstehen so jährlich allein in Deutschland bis zu 40 Milliarden Euro Schaden. Hilfe erhoffen sich Politik und Wirtschaft von den Datenforensikern. Egal, ob es sich um das illegale Beschaffen von Informationen aus der Politik, Industrie oder Wirtschaft handelt oder um kriminelles Handeln am Arbeitsplatz - die Palette der digitalen Vergehen ist nahezu unerschöpflich und der Schaden immens. Im Jahr 2008 wurden knapp 170.000 Computerstraftaten aktenkundig. Ministerien, Forschungseinrichtungen und Unternehmen sind auf die Hilfe und Kenntnisse der Datenforensiker oder Datenermittler angewiesen. Ermittler der besonderen Art Datenforensiker Durch die steigende Zahl an Computerstraftaten - im Fachjargon Cybercrime genannt - wird der neue Beruf der Computer- oder Datenforensiker immer wichtiger. Quelle: Bayerischer Rundfunk |
| 11.01.2010
- US-Agenten mit Spionage überfordert
Die US-Agenten im Irak kommen mit der Auswertung des Überwachungsmaterials nicht mehr hinterher: Mit unbemannten Flugzeugen wird das Land ständig unter die Lupe genommen, das gewonnene Material ist riesig. 24 Jahre am Stück würde die Sichtung in Anspruch nehmen. HB WASHINGTON. US-Geheimdienste können das rapide anwachsende Überwachungs-Material aus Drohnen-Einsätzen in Afghanistan und im Irak nicht mehr bewältigen. Die unbemannten Luftfahrzeuge der Air Force haben nach einem Bericht der "New York Times" eine derartige Masse von Videos geliefert, dass es 24 Jahren dauern würde, sie alle hintereinander anzuschauen. Allein im vergangenen Jahr hätten die Drohnen dreimal mehr Videos gesammelt als 2007. "Die Dienste haben immer noch Probleme damit, aus der Datenfülle schlau zu werden", schreibt das Blatt. Teilweise drohten die Dienste, in der Materialflut geradezu zu ertrinken. Militärs und Geheimdienste seien auf der Suche nach Techniken, das Material schneller und effektiver zu sichten. Quelle:Handelsblatt |
| 10.01.2010
- China testet eigenes Raketenabwehrsystem
Peking (dpa) - China hat nach eigenen Angaben erfolgreich ein Raketenabwehrsystem getestet. Militärexperten sprachen von einem «Durchbruch für die Luftverteidigung» des Landes, wie die Zeitung «Global Times» berichtet. Der Test mit einer Abfangrakete habe das «erwartete Ziel» erreicht, schreibt die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Bisher verfügen nur die USA und Russland über die Technologie, gegnerische Raketen in der Luft abzufangen. Quelle: Newsticker |
| 07.01.2010
- Änderungen der Ausfuhrbestimmungen
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle veröffentlichte auf seiner Website diverse Neuerungen bezüglich des Außenwirtschaftsverkehrs u. a. mit Nordkorea und Iran. Sie können über die u. g. URL abgerufen werden. |
| 07.01.2010
- China avanciert zum Exportweltmeister
Deutsche Bank Frankfurt (aktiencheck.de AG) - China hat Deutschland nach chinesischen Angaben als Exportweltmeister überholt, so die Analysten von Cognitrend in der aktuellen Ausgabe von "Märkte am Morgen" der Deutschen Bank. Das gehe aus den jüngsten Handelszahlen der chinesischen Zollverwaltung hervor. Danach hätten die Ausfuhren bis November ein Volumen von 1.071 Mrd. USD erreicht. Nach Auffassung von Volkswirten habe sich China damit bereits im Oktober an die Spitze gesetzt. Volkswirte würden außerdem erwarten, dass China in diesem Jahr auch zweitgrößte Wirtschaftsnation werde und damit Japan von diesem Platz verdränge. China habe die Wirtschaft mit heimischer Nachfrage, Investitionen und Außenhandel aus der Krise gezogen, habe Liu Lingling, Professor an der Pekinger Qinghua-Universität gesagt. (07.01.2010/ac/a/m) Quelle: Aktiencheck |
| 07.01.2010
- Neuer Sicherheitsleitfaden für IT-Verantwortliche
Ein gemeinsam vom IT-Branchenverband BITKOM und dem Deutschen Institut für Normung (DIN) zusammengestellter Leitfaden erläutert und bewertet verschiedene Standards für IT-Sicherheit. Die Einhaltung solcher Standards ist auch für kleine Unternehmen keineswegs Luxus. Beachten diese nämlich die Standards, und halten sie zudem noch die gesetzlichen Vorgaben wie z. B. das Bundesdatenschutzgesetz ein, dann beweisen sie ihren Geschäftspartnern damit Verlässlichkeit, so die Einschätzung des Branchenverbands. Mit praxiserprobten Methoden und einheitlichen Standards können nach Meinung des BITKOM zudem Ressourcen gespart und Kosten gesenkt werden. Der Leitfaden ermöglicht den Sicherheitsverantwortlichen im Betrieb, die Sicherheit der eigenen IT-Systeme zu überprüfen und an die gängigen Standards anzupassen. Auch technische Laien können laut BITKOM anhand einer Übersichtsmatrix den für sie geeigneten Standard schnell und unkompliziert finden. Der Kompass der IT-Sicherheitsstandards steht als kostenloser Download online zur Verfügung. Quelle: BITKOM/ml |
| 07.01.2009
- Wirtschaftskriminalität im Aufwind
In deutschen Groß- und Mittelstandsunternehmen ist Wirtschaftskriminalität eine stark wachsende Bedrohung. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Wirtschaftskriminalität 2009", die von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC in Zusammenarbeit mit der Martin- Luther-Universität Halle-Wittenberg erstellt wurde. Bereits rund 60 Prozent der befragten Unternehmen sind in den vergangenen zwei Jahren Opfer von Betrug, Korruption, Lauschangriffen, Spionage oder anderen Wirtschaftsstraftaten geworden. Direkte Folge ist ein drastischer Anstieg der finanziellen Schäden. Angesichts dieser Zahlen ist die Installierung von geeigneten Kontrollmaßnahmen ein ernst zu nehmender Faktor für die Sicherheitsarchitektur eines Unternehmens. Quelle: Nachrichtenportal Newsmax online |
| 05.01.2010
- Kompass für IT-Sicherheit
Einen Kompass zur IT-Sicherheit haben der Hightech-Verband BITKOM und das DIN Deutsche Institut für Normung erstellt. In dem Leitfaden werden die verschiedene Standards für IT-Sicherheit dargestellt und bewertet. Anhand dieser Publikation können Unternehmen die Sicherheit der eigenen Systeme überprüfen und an die gängigen Standards anpassen. Verbesserung der Sicherheit im Unternehmen und Einhaltung des gesetzlichen Datenschutzes nennt Prof. Dieter Kempf vom BITKOM-Präsidium als Vorteile der Einhaltung von Standards. Zugleich könnten durch praxiserprobte Vorgehensmodelle und methodische Vereinheitlichung Kosten gesenkt werden. Der Kompass der IT-Sicherheit kann kostenlos unter www.nia.in.de oder unter www.bitkom.org heruntergeladen werden. Quelle: Automotive IT |
| 04.01.2010
- Rüstungskontrolle gegen den Cyberkrieg?
Ingo Ruhmann Konzepte zur Eindämmung von Cyberkriegen gibt es vorausgesetzt, der politische Wille ist vorhanden.Für die IT-Sicherheit wartete das Jahresende 2009 mit Überraschungen auf: Einer der wichtigsten kommerziellen Vertreter der IT-Sicherheitsbranche fordert eine offene Debatte über die Gefahren von Cyberkriegen, während die USA und Russland Gespräche über Cyber-Rüstungskontrolle führen. Sabotageaktionen im Cyberspace sind vielen Akteuren so gefährlich geworden, dass Handeln nötig wird. McAfee, nach eigenem Bekunden "weltweit größtes IT-Sicherheitsunternehmen", gibt alljährlich den "Virtual Criminology Report" heraus. 2009 beschäftigte sich dieser Bericht erstmals nicht mit allgemeinen IT-Sicherheitsproblemen und deren kriminellen Verursachern, sondern mit staatlichen Stellen und den Bedrohungen durch die "so gut wie eingeläutete" Cyber-Kriegsführung. Quelle: Telepolis |
| 31.12.2009
- Deutscher verhaftet Verdacht auf Schmuggel
Wien (apd). Unter dem Verdacht des Waffenschmuggels in den Iran ist ein Deutscher in Österreich festgenommen worden. Der 67-Jährige wurde in einem Hotel in Hall in Tirol von Beamten des Landes- und Bundeskriminalamtes verhaftet, wie die Nachrichtenagentur APA berichtete. Der Terrorverdächtige soll Ende der 80er Chemikalien für die Herstellung des Kampfstoffes Senfgas in den Iran geliefert haben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft haben die USA seine Auslieferung verlangt. Quelle: Rheinische Post |
| 26.12.2009
- Innere Sicherheit
Internetkriminalität soll stärker bekämpft werden Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) will als neuer Vorsitzender der Innenministerkonferenz den Kampf gegen Internetkriminalität wie Kreditkartenbetrug oder Kinderpornografie verstärken. Die Internetkriminalität ist sprunghaft angestiegen. Aber die internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen diese Form der Kriminalität muss unbedingt verbessert werden. Da ist viel zu tun, sagte Ahlhaus der Deutschen Presse-Agentur dpa. Der Chaos Computer Club (CCC) warnte unterdessen bei der Bekämpfung der Kriminalität im Netz vor einem Abbau der Privatsphäre. Ist das Nexus One besser als das iphone? Gefragt von skypen Man könnte den Eindruck gewinnen, das einzige, was zwischen uns und dem Überwachungsstaat steht, sind die technische Inkompetenz der Überwacher und das Bundesverfassungsgericht, sagte CCC-Sprecher Frank Rieger am Sonntag bei der Jahrestagung des Vereins in Berlin. Ähnlich wie der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar tritt der CCC für die Gründung einer unabhängigen Stiftung Datenschutz ein, die die Datenschutzpolitik von Unternehmen kontrollieren soll. Quelle: Der Focus |
| 25.12.2009
- Chinesische Schläfer unterwandern deutsche Industrie
Verfassungsschützer schätzen, dass 30.000 Chinesen als "Schläfer-Spione" in deutschen Unternehmen arbeiten. Gefährdet sind vor allem jene Bereiche, wo Deutsche Weltmarktführer sind - auch Teile der Rüstungsindustrie. Deutsche Unternehmer sollen sich nach Ansicht des deutschen Bundesamts für Verfassungsschutz stärker vor Attacken ausländischer Nachrichtendienste schützen. "Es besteht weiterhin ein hohes Risiko für deutsche Unternehmen, Opfer eines Spionageangriffs zu werden", sagte der Abteilungsleiter für Spionageabwehr und Geheimschutz, Burkard Even, der Nachrichtenagentur DAPD. Bereits 2009 waren seiner Aussage nach Ausspähattacken von chinesischer und russischer Seite "eine echte und konkrete Bedrohung". Quelle: DiePresse.com |
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25.12.2009 - Know-how-Klau in deutschen Firmen Spionage aus dem Osten alarmiert Geheimdienst Deutsche Unternehmen schützen sich zu wenig gegen Spione - und setzen sich einem immer höheren Risiko aus, Know-how zu verlieren, warnt jetzt das Bundesamt für Verfassungsschutz. Die größte Gefahr gehe von Russland und China aus, besonders bedroht: innovative Mittelständler. Köln - "Es besteht ein hohes Risiko für deutsche Unternehmen, Opfer eines Spionageangriffs zu werden": Diese Warnung spricht nicht irgendwer aus, sondern Burkard Even, der Abteilungsleiter für Spionageabwehr und Geheimschutz beim Bundesamt für Verfassungsschutz. Nach Ansicht des deutschen Inlandsgeheimdienstes sollten sich die Firmen stärker vor Attacken ausländischer Nachrichtendienste schützen. Quelle: Spiegel Online |
| 20.12.2009
- Medwedew fordert von Geheimdiensten mehr Effizienz
MOSKAU, 20. Dezember (RIA Novosti). Präsident Dmitri Medwedew hat den russischen Geheimdienstlern zu ihrem Berufsfeiertag gratuliert. Der Inlandgeheimdienst FSB gibt zu, dass die Terrorgefahr im Land weiter besteht. Quelle: RIA Novosti |
| 20.12.2009
- Russe soll für China ukrainische Waffen-Geheimnisse geklaut
haben
KIEW, 19. Dezember (RIA Novosti). Seit einem halben Jahr hat der ukrainische Inlandgeheimdienst SBU nach eigenen Angaben sieben ausländische Spione aufgedeckt. Innerhalb dieses Zeitraums überführten wir beispielweise einen russischen Staatsbürger, der im Auftrag eines chinesischen Geheimdienstes technische Entwicklungen im Bereich der Rüstungsindustrie anvisierte", sagte SBU-Chef Walentin Naliwaitschenko der ukrainischen Zeitung Den". Ausländische Geheimdienste sind auf unserem Territorium ziemlich aktiv, indem sie ukrainische Bürger anwerben oder nach Entwicklungen hinterher jagen", so Naliwaitschenko. Quelle: RIA Novosti |
| 18.12.2009
- Menschliches Versagen: Hacker stehlen südkoreanische Militärgeheimnisse
Computerhacker haben offenbar einen Verteidigungsplan des südkoreanischen Militärs erbeutet. Geheimdienste vermuten Nordkoreanische IT-Spezialisten hinter der Aktion - die nur durch einen vergesslichen Offizier möglich wurde. Bei den gestohlenen Daten soll es sich um eine Powerpoint-Präsentation handeln, die den sogenannten Operational Plan 5027 zusammenfasst. Das elfseitige Dokument enthalte die wichtigsten Daten des auch als OPLAN 5027 betitelten Aufmarschplans, den südkoreanische und amerikanische Militärs für einen möglichen Kriegsfall ausgearbeitet haben. Die gestohlene Powerpoint-Kurzfassung wird Militärangaben zufolge genutzt, um Offiziere über die Details einer in einem solchen Fall geplanten Mobilmachung von insgesamt 700.000 Soldaten zu informieren Quelle: Spiegel online |
| 17.12.2009
- Neuerungen im Außenwirtschaftsrecht
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle veröffentlichte auf seiner Website die Verordnung (EU) 1228 / 2009 des Rates vom 15. Dezember 2009 zur Änderung der Verordnung (EG) 423 / 2007 über restriktive Maßnahmen gegen Iran (Aktualisierung der Güterlisten des Anhang IA und II), eine Information hierzu sowie den Runderlass Außenwirtschaft Nr. 11/2009 (Ausfuhr, bestehende Waffenembargos). |
| 17.12.2009
- Studie zu Attacken auf VoIP: McAfee: VoIP bei der IT-Sicherheit nicht
vernachlässigen
Ein McAfee-Forscher hat eine neue Studie zum Thema IT-Sicherheit und Voice over IP veröffentlicht. Darin stellt er die verschiedenen VoIP-Attacken auf Protokoll- und Anwendungsebene vor. Voice over IP mag deutlich praktischer sein als herkömmliche Telefonie-Systeme, bedeutet aber auch einen zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Dabei darf auch die Sicherheit nicht außer Acht gelassen werden, wie Kevin Watkins, ein Sicherheitsforscher bei McAfee in seinem neuen Bericht erklärt. Vor allem sollte man dabei beachten, dass VoIP-Geräte wie jeder andere Endpunkt im Netzwerk Ziel einer Attacke werden kann. In seinem Report stellt Watkins die verschiedenen Attacken vor, über die eine VoIP-Infrastruktur auf der Protokoll- und der Anwendungsebene angegriffen werden kann. Doch auch VoIP-Systeme selbst sind nicht vor Schwachstellen geschützt. Wie McAfee mitteilt, ist die Zahl der entdeckten VoIP-Schwachstellen seit 2006 kontinuierlich angestiegen. Hauptsächlich würden solche Systeme wohl für Voice-Spam genutzt, allerdings gibt es noch zahlreiche andere Attacken, von Denial of Service bis hin zum Gebührenbetrug. Der Beitrag kann hier als PDF kostenlos heruntergeladen werden. Watkins ist mit seiner Meinung nicht allein, wie unser Beitrag Wege zum sicheren VoIP zeigt. Quelle: TecChannel |
| 16.12.2009
- IT-Sicherheit: Studenten proben Hacken für den Ernstfall
Wie dringen Hacker in geschützte Computer ein? Dies zu wissen ist wichtig, wenn man Rechner vor eben solchen Angriffen schützen will. Deshalb macht ein deutscher Professor seine Studenten zu Hackern auf Probe. In einem speziellen Rechnerlabor der Hochschule Niederrhein versammeln sich Studenten des fünften Semesters, um den Ernstfall selbst durchzuspielen. Sie müssen in einem Wettbewerb in Zweier-Teams versuchen, ihren eigenen Computer vor den Zugriffen ihrer Kommilitonen zu schützen und gleichzeitig deren Geheimnisse ausspionieren. Mit dieser Maßnahme will Professor Jürgen Quade den akademischen Nachwuchs für die Computersicherheit sensibilisieren. Durch die ungewöhnliche Aufgabe können sich die Studenten Wissen aneignen, das im späteren Berufsleben von großer Wichtigkeit ist. Denn für viele Unternehmen stellen Datendiebstahl und Industriespionage durch Hacker eine große Bedrohung dar. Nicht zuletzt deshalb sind Veranstaltungen zum Thema IT-Sicherheit für alle Studierenden der Elektrotechnik und Informatik in Krefeld Pflicht. Quelle: computer&internet |
| 16.12.2009
- Sicherheitsbericht von Cisco zur globalen Lage der IT-Sicherheit
veröffentlicht
Social Media ist neuer "Spielplatz" für Cyber-Kriminelle Social Media erfuhr 2009 ein explosionsartiges Wachstum. Alleine Facebook verdreifachte im Laufe des Jahres seine aktive Nutzerbasis auf 350 Millionen. Auch 2010 wird die Nutzung von Social Media mehr und mehr zunehmen, da immer mehr Unternehmen den Wert von sozialen Netzwerken erkennen. Soziale Netzwerke werden dadurch jedoch auch immer stärker zu einem Spielplatz für Cyber-Kriminelle. Nutzer dieser Netzwerke haben großes Vertrauen zu den Mitgliedern ihrer Communities und treffen oft keinerlei Vorsichtsmaßnahmen um die Ausbreitung von Malware und Viren zu verhindern. Der Sicherheitsbericht von Cisco enthält daher erstmals Informationen über die Kombination von schlechtem Nutzerverhalten, potenziellen Schwachstellen und veralteter Software. Diese Kombination kann sich verheerend auf die Netzwerksicherheit auswirken und das Risiko von Angriffen drastisch erhöhen. Quelle: IT Security |
| 15.12.2009
- Der Iran arbeitet angeblich an Atombombenzünder
Berlin/London - Der Iran arbeitet einem Zeitungsbericht zufolge an einem wichtigen Bestandteil für den Bau einer Atombombe. Wie die britische "Times" am Montag unter Berufung auf Geheimdokumente berichtete, will der Iran im Rahmen eines Vier-Jahres-Plans einen Neutronenzünder testen. In den von ausländischen Geheimdiensten auf Anfang 2007 datierten Unterlagen wird demnach die Nutzung einer solchen Zündvorrichtung beschrieben, die nur bei Atomwaffen, nicht aber in der zivilen Nutzung der Kernenergie zum Einsatz komme. Ein Neutronenzünder wird benötigt, um die Explosion in einem Atomsprengkopf auszulösen. Quelle für die Behauptungen der "Times" ist ein auf Persisch verfasstes Schreiben, dessen Echtheit bisher unbestätigt ist Quelle: Die Welt |
| 14.12.2009
- Hans Wargel ist Niedersachsens neuer Verfassungsschutzpräsident
Hans Wargel wird neuer Präsident des Verfassungsschutzes in Niedersachsen. Wie Innenminister Uwe Schünemann (CDU) am Montag sagte, nimmt der 54-jährige Wargel zum 1. Januar 2010 seine Amtsgeschäfte auf. Wargel war bisher Polizeipräsident in Göttingen. Er tritt die Nachfolge von Günter Heiß an, der neuer Geheimdienstkoordinator im Bundeskanzleramt wird. Neuer Polizeipräsident in Göttingen wird der bisherige Vizepräsident des Verfassungsschutzes, Robert Kruse. Die Linkspartei kritisierte die beiden Personalentscheidungen in Niedersachsen. Quelle: ad-hoc-nes |
| 14.12.2009
- Begehrt: IT-Sicherheit "made in Germany"
Um die Position von IT-Sicherheit "made in Germany" zu festigen und zu fördern, schreibt die Horst Görtz Stiftung zum dritten Mal den mit 200.000 Euro dotierten "Deutschen IT-Sicherheitspreis" aus. Die Schirmherrschaft hat Michael Hange, Präsident des Bundesamtes für IT-Sicherheit in der Informationstechnik, übernommen, der IT-Sicherheitspreis wird des Weiteren von BITKOM, der Gesellschaft für Informatik, dem Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit sowie der Ruhr-Universität Bochum unterstützt. Der Deutsche IT-Sicherheitspreis wird alle zwei Jahre verliehen. Auswahlkriterien sind sowohl Originalität wie auch wirtschaftliche Umsetzbarkeit. Bis 6. April 2010 können Interessenten ihre Skizzen einreichen. Detaillierte Informationen unter: www.horst-goertz.de Quelle: securitymanager.de |
| 14.12.2009
- Siemens droht neuer Rechtsstreit
Berlin prüft Vorgehen wegen angeblicher Lieferungen in den Iran München - Der Technologiekonzern Siemens steht offenbar wegen zwei umstrittener Lieferungen in den Iran im Visier der Bundesregierung. Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtete, prüft die Regierung die Einleitung eines Verfahrens wegen Verstoßes gegen das Außenwirtschaftsgesetz. In einem Fall habe der Zoll im Hamburger Hafen Turbokompressoren festgesetzt, die nach Einschätzung der Ermittler für das iranische Raketenprogramm benutzt werden können. Die Hightech-Güter im Wert von 16 Mio. Euro gehörten zu einem 80-Mio.-Euro-Paket, so der "Spiegel". Die Sendung sei offenbar von einer Siemens-Niederlassung in Schweden auf den Weg in den Iran geschickt worden. Quelle: Welt
Online |
| 13.12.2009
- Spezialdiensstelle gegen Internet-Kriminalität geplant
Hamburg (dpa/lno) - Mit einer Spezialdienststelle «Cyber Crime» am Landeskriminalamt will Hamburg nach Informationen des Senders NDR 90,3 besser gegen Kriminalität im Internet vorgehen. Derzeit liefen die Planungen für die neue Abteilung, berichtete der Sender am Sonntag. Es sei aber noch unklar, wie sie materiell und personell ausgestattet wird. Bisher seien in Hamburg zehn Beamte in der Abteilung für Wirtschaftskriminalität mit Internet-Kriminalität befasst - von Hehlerei und Kreditkartenbetrug bis zu Kinderpornografie. Die Behörden rechnen mit einer deutlichen Zunahme der Internet-Kriminalität, hieß es. Quelle: Welt Online |
| 10.12.2009
- Bundesweite Zentrale zur Botnetz-Bekämpfung wirft Fragen auf
Große Provider und FDP-Politiker beäugen den Plan des Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) und des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zur Bekämpfung von Botnetzen skeptisch. "Natürlich ist es richtig und notwendig, die IT-Sicherheit zu verbessern, Spam zu bekämpfen und Malware aufzuspüren", erklärte die stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Gisela Piltz, am heutigen Donnerstag gegenüber heise online. "Allerdings muss man sich schon einmal fragen dürfen, ob es eine staatliche Aufgabe ist, Steuergelder für ein Call-Center zum IT-Support bereitzustellen." Es gebe ja auch keine staatsfinanzierte Hotline für Probleme mit Autos. Quelle: heise online |
| 10.12.2009
- Innenminister warnt vor zunehmenden Angriffen auf Computersysteme
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat vor zunehmenden Angriffen von Kriminellen auf Computersysteme gewarnt. Wichtige Infrastruktur wie Bahn, Flughäfen, Internet oder die Strom- und Wasserversorgung werde nicht nur durch mögliche Terror-Attacken bedroht, sondern auch von Kriminellen, die Schadsoftware in Computersysteme einschleusen könnten, sagte de Maizière am heutigen Donnerstag auf der Wirtschaftstagung zur "Nationalen Strategie zum Schutz Kritischer Infrastrukturen" in Berlin. Auch Naturkatastrophen, Massenerkrankungen wie die Schweinegrippe oder menschliches Versagen könnten die Infrastruktur gefährden. Quelle: heise online |
| 10.12.2009
- Studie: Die 15 häufigsten Angriffsarten auf Firmendaten
Der US-Netzbetreiber Verizon hat eine Aufschlüsselung hinsichtlich der Angriffsarten auf Unternehmen zu seiner im April diesen Jahres veröffentlichen Sicherheitsstudie "2009 Data Breach Investigations Report" nachgelegt. Damals kam Verizon zu dem Schluss, dass die meisten Angriffe auf Firmendaten nicht von internen Mitarbeitern stammen. So führten die Spezialisten bei 90 untersuchten Vorfällen aus dem Jahr 2008 rund Dreiviertel auf externe Quellen zurück. Im nun vorliegenden "2009 Data Breach Investigations Supplemental Report" (Anatomy of a Data Breach) schlüsselt der Dienstleister die Datenschutzverletzungen nach Angriffsarten auf (wobei mehrere Angriffsarten in den jeweiligen Fällen auftreten können). Demnach waren Keylogger und Spyware in 19 Prozent der Angriffe involviert, Backdoors und SQL-Injection in jeweils 18 Prozent der Fälle. Bei 17 Prozent der untersuchten Angriffe missbrauchten interne Angreifer ihre Zugriffsrechte. Bei 16 Prozent aller Fälle gelang der Einbruch durch Verwendung der Default-Login-Daten eines Systems. Quelle: heise online |
| 09.12.2009
- Wirtschaftsspionage? USA fürchten Kontrolle von Biowaffen
Die USA haben ihre Strategie zur Abwehr von biologischen Waffen vorgestellt. Gleichzeitig machte das Aussenministerium klar, dass es auch weiterhin einen Überprüfungsmechanismus für die Biowaffenkonvention ablehnt. Die Biotech-Industrie befürchtet, dass unangemeldete Kontrollen für Spionage missbraucht würden. «Präsident Obama ist klar, dass der Angriff einer grossen Stadt mit biologischen Waffen so viele Opfer fordern und Zerstörung anrichten würde wie ein nuklearer Angriff», erklärte dazu die zuständige Staatssekretärin Ellen Tauscher auf einer Biowaffen- Konferenz in Genf. Die beschlossenen Massnahmen zum Schutz gegen diese Waffen umfassten den besseren Austausch von Informationen über Gefahren sowie Forschungsergebnisse zur Bekämpfung lebensbedrohlicher Krankheiten. Wichtig sei es auch, weltweit Massnahmen zu entwickeln, um den Missbrauch von Forschungswissen zu verhindern. Quelle: 20 Minuten online |
| 09.12.2009
- Symantec warnt: Sicherheitsbedenken führen oft zu verspäteten
Software-Updates
Wie genau nehmen es europäische Unternehmen mit der Aktualisierung ihrer Computerprogramme? Die aktuelle Symantec-Studie zeigt: Sicherheitsbedenken halten viele Unternehmen davon ab, wichtige Software-Updates durchzuführen. Fast jeder vierte Befragte (22 Prozent) der an der Umfrage beteiligten deutschen IT-Entscheidungsträger gab an, dass er aus Angst vor Hacker-Angriffen auf die neusten Software-Versionen verzichte. Ein weiteres Studienergebnis: Deutsche Geschäftsleute erweitern eher ihr Fernsehprogramm (49 Prozent), aktualisieren ihr Mobiltelefon (41 Prozent) oder führen ein Flug-Upgrade durch, als ihre geschäftliche Desktop-Software auf den neusten Stand zu bringen. Quelle: securitymanager.de |
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08.12.2009 - VDMA gründet Arbeitsgemeinschaft Produkt- und Know-how-Schutz Der durch Produktpiraterie entstandene weltweite Schaden wird in einer aktuellen OECD-Studie (November 2009) auf rund 250 Milliarden US-Dollar geschätzt. Berücksichtigt man auch immaterielle Güter und die wirtschaftlichen Folgen für Verbraucher und Gesellschaft, werden noch höhere Beträge erreicht. Auf 750 Milliarden US-Dollar bezifferte die ICC (International Chamber of Commerce) diesen Schaden auf ihrer Tagung Fifth Global Congress on Combating Counterfeiting and Piracy" Anfang Dezember im mexikanischen Cancun. Der Schaden, der dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau jährlich durch Produktpiraterie entsteht, beläuft sich auf mehrere Milliarden Euro Umsatzverluste - mit steigender Tendenz. Geistiges Eigentum muss besser geschützt werden Quelle: VDMA |
| 08.12.2009
- IT-Gipfel verabschiedet "Stuttgarter Erklärung"
Rund 600 Vertreter der IT-Branche und viele hochrangige Beamte aus der Politik haben sich am heutigen Dienstag auf dem IT-Gipfel in der baden-württembergischen Landeshauptstadt auf eine "Stuttgarter Erklärung" verständigt. In vielen Bereichen soll durch Vernetzung neues Wachstum geschaffen werden. Das Spektrum reicht vom neuen Leuchtturmprojekt IT2Green über die "Zukunftsinitiative Intelligente Netze", dem "Internet der Dinge" bis zur elektronischen Gesundheitskarte. Ihr soll die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung neuen Rückenwind zuführen. Auch der Netzbürger kommt in der Stuttgarter Erklärung vor: Er soll mehr Rechte bekommen und mehr Verantwortung tragen. Zudem verspricht zudem die neue Bundesregierung, bis zum Sommer 2010 eine umfassende "Strategie zur digitalen Zukunft Deutschlands" vorzulegen. Quelle: heise online |
| 08.12.2009
- Kampf gegen Schadsoftware
Regierung plant Anti-Virenzentrale Deutschland soll raus aus den Top-Ten jener Länder, von deren PCs Netzkriminalität ausgeht. Eine öffentliche Beratungsstelle soll PC-Nutzern helfen, Schadsoftware von ihren Festplatten zu putzen. Wer nicht mitmacht, muss mit Bestrafung rechnen. Stuttgart/Bonn - Dieses Projekt ist einzigartig, zumindest in Europa: Auf dem IT-Gipfel in Stuttgart sagt die Bundesregierung der Virenlast auf privaten Computern den Kampf an, ganz offiziell. Ab der ersten Jahreshälfte 2010 sollen PC-Nutzer auf die Hilfe einer öffentlichen Beratungsstelle zurückgreifen können, die ihnen helfen soll, ihre Rechner von Computerviren zu befreien. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur dpa aus Kreisen der Projektplaner. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) werden das Vorhaben am Dienstag beim IT-Gipfel der Bundesregierung in Stuttgart vorstellen. Eine Sprecherin im Bonner BSI bestätigte die Pläne auf Anfrage der dpa. Quelle: Spiegel online |
| 08.12.2009
- Twitter-Spion
Als vielleicht "erste wirklich sinnvolle" Anwendung für Twitter bezeichnet ein Leser die kanadische Entwicklung "AidLys". Mit dieser Software lässt sich ein PC mit Hilfe von Twitter (oder Mail) aus der Ferne überwachen und steuern. Gedacht ist das Ganze beispielsweise als Überwachungsinstrument für Eltern, die Kontrolle über die PC-Nutzung ihrer Kinder haben wollen. Doch natürlich wird sich AidLys auch ebenso gut dazu eignen, den Lebenspartner oder einen beliebigen anderen Menschen auszuspionieren. Notwendig ist außer der kostenlosen Software für den PC lediglich ein Twitter-Konto. Damit kann der "Auftraggeber" die Software steuern und sich zugleich von AidLys benachrichtigen lassen. Das etwa dann, wenn ein Programm (z.B. Browser-Fenster) mit einem zuvor definierten Keyword auf dem PC genutzt wird. Ebenso einfach ist es möglich, diese Programme aus der Ferne zu schließen, oder ein aktuelles Screenshot zu erstellen, das dann per Mail zugeschickt wird. Auch Tonaufnahmen (Mikrophon) können in Auftrag gegeben und per Mail empfangen werden, was aus dem AidLys-PC schon fast eine Wanze macht. Eine Wanze, die man per Twitter steuern kann. Quelle: intern.de |
| 07.12.2009
- Polonium-Komplott: Jetzt ermittelt auch Moskau
Der Hamburger Spionage-Krimi Von Jens Meyer-Odewald 7. Dezember 2009, 06:00 Uhr Nachdem das Abendblatt exklusiv Auszüge aus den Ermittlungsakten enthüllte, kommt weiteres Licht in das Dunkel dieses Spionagekrimis. Hamburg. Nachdem das Hamburger Abendblatt in seiner Wochenend-Ausgabe exklusiv Auszüge aus den Ermittlungsakten im Polonium-Komplott gegen den in London ermordeten Doppelagenten Alexander Litwinenko enthüllte, kommt weiteres Licht in das Dunkel dieses geheimnisvollen Spionagekrimis. Immer mehr verdichtet sich dabei der Eindruck, dass die Rolle des zehn Jahre in Hamburg ansässigen Russen Dmitri Kowtun neu bewertet werden muss. Nicht nur die Fahnder in Moskau gehen davon aus, dass der frühere Offizier der Roten Armee nicht Täter oder Mittäter, sondern Opfer gewesen sein könnte. Jetzt bestätigte auch die Hamburger Staatsanwaltschaft, von den Ermittlungen der Kollegen in Russland gegen unbekannt wegen Mordversuchs gegen Kowtun zu wissen. "Ja, das ist uns bekannt", stellte der zuständige Oberstaatsanwalt Holger Redder klar, "denn die russischen Behörden haben dies in Beantwortung eines Rechtshilfeersuchens mitgeteilt." Quelle: Hamburger Abendblatt |
| 06.12.2009
- China, eine schöne Geheimagentin und ein Politiker fern der
Heimat
Mit Honig fängt man Fliegen, Bären - und britische Lokalpolitiker. In diesem Fall mit chinesischem Honig. Ian Clement (44), der frühere stellvertretende Bürgermeister von London, ging anlässlich der Sommerolympiade 2008 in Peking einer chinesischen Agentin in die Falle. Zuerst gab es Drinks, dann Sex und anschließend Betäubungsmittel. In Branchenkreisen nennt man so etwas "Honeytrap" oder "Honeypot". Wie die britische Zeitung "The Daily Mirror" berichtet, lernte Clement die schöne Asiatin auf der offiziellen Party im Rahmen der Feierlichkeiten zur Eröffnung der Olympiade kennen. Nach einigen Drinks lud er die Dame auf sein Hotelzimmer ein und hatte Sex mit ihr (oder auch nicht, er weiß es nicht mehr genau). Anschließend verlor er das Bewusstsein - die schöne Chinesin hatte ihm anscheinend Betäubungsmittel in den Drink gemixt. Während der Politiker schlummerte, durchsuchte die Agentin sein Zimmer und kopierte anscheinend auch seinen Blackberry. Als ihr Opfer erwachte, verließ sie das Zimmer und ward nicht mehr gesehen. Quelle: sicherheitsblog.info |
| 05.12.2009
- Geständiger Chinese zahlte 80 000 Euro: Milde Strafe für
Industrie-Spionage
Kolbermoor/München - Der Chinese Yihe M. (42), der wegen Industriespionage in Kolbermoor vor dem Landgericht München II stand (wir berichteten), erhielt gestern eine Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren. Dieses Urteil war zuvor in einem Rechtsgespräch ausgehandelt worden. Im Gegenzug für die milde Strafe gestand der Chinese, dass er im Sommer heimlich in den Werkshallen der Firma gefilmt hatte. Er nahm seine Vorwürfe gegen den Betrieb zurück, dem er unterstellt hatte, ihn in eine Falle gelockt zu haben, und überwies 80 000 Euro Entschädigung. Das Geld ist bereits eingegangen. Quelle: OVB online |
| 05.12.2009
- Studie: Zahl der Datenskandale wird deutlich steigen
Köln - Deutsche und internationale Unternehmen vernachlässigen ihre IT-Sicherheit. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Wirtschaftsberatungsgesellschaft Ernst & Young, die der WELT exklusiv vorliegt. "Die Zahl der Datenskandale könnte daher in den kommenden Monaten stark ansteigen", sagt Ernst & Young-Partner Olaf Riedel. Quelle: Welt online |
| 04.12.2009
- Polonium-Komplott: Ist der Verdächtige selbst ein Opfer?
Ermittlungen: Wende im Fall Dimitri Kowtun Von Jens Meyer-Odewald Ein internationaler Krimi: In Hamburg lebender Russe sollte einen Strahlenmord an einem KGB-Spion vorbereitet haben. Auch nach Einstellung des Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Hamburg gegen den russischen Staatsbürger Dimitri Kowtun (44) wegen Vorbereitung eines Strahlenverbrechens wird der Fall keineswegs ad acta gelegt. Im Gegenteil: Überraschend ergeben die Ermittlungsakten jetzt einen neuen Blickwinkel des Mordfalls. Bisher waren lediglich die Untersuchungen gegen Kowtun als Täter bekannt. Dem Hamburger Abendblatt liegen jedoch Schriftstücke vor, die belegen, dass der Russe ebenso auch Opfer eines Mordkomplotts gewesen sein könnte. Neben dem getöteten Litwinenko, so wird gemutmaßt, hätte auch Kowtun umgebracht werden sollen. Quelle: Hamburger Abendblatt |
| 03.12.2009
- Online-Spionage: Klage gegen US-Behörden
Die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) fordert von der US-Regierung Klarheit über deren "Big Brother"-Überwachungsaktivitäten in sozialen Netzwerken. Da sich diese bislang zu keiner Auskunft genötigt sah, hat man nun gemeinsam mit der Samuelson Law, Technology and Public Policy Clinic der Berkeley School of Law der University of California offiziell Klage gegen sechs Regierungsbehörden eingereicht. Betroffen sind unter anderem der US-Geheimdienst CIA sowie das Verteidigungs- und Justizministerium. Quelle: WinSupportForum |
| 02.12.2009
- Heftiger Schlagabtausch zum SWIFT-Abkommen im Bundestag
Die Opposition im Bundestag hat im Rahmen einer Aktuellen Stunde das Zustandekommen der transatlantischen Vereinbarung zur Weitergabe von Bankdaten am heutigen Mittwoch scharf kritisiert. Eva Högl von der SPD-Fraktion warf der schwarz-gelben Bundesregierung vor, "Pirouetten" gedreht zu haben. Die Entscheidung über das Abkommen im EU-Rat, das US-Behörden weiterhin Zugang zu Datenströmen des Finanzdienstleisters SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) verschaffen soll, wäre ihrer Ansicht nach eine gute Gelegenheit gewesen, das Vertrauen der Bürger in die EU und den neuen Lissabon-Vertrag zu stärken. Stattdessen habe der Rat der Innenminister die Volksvertreter und die Bürgerrechte "gezielt missachtet". Quelle: heise online |
| 02.12.2009
- Einladung zum Exportkontrolltag 2010
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat auf seiner Website die Einladung zum Exportkontrolltag 2010 eingestellt. Sie kann über die u. g. URL aufgerufen werden. |
| 02.12.2009
- Wie das MIT Cloud-Computing-Infrastrukturen hackt
Werner Kurzlechner Sogar Amazon sei schon Opfer einer Attacke geworden. Wie US-Forscher vom MIT herausfanden, lassen sich Server von Cloud-Providern durchaus ausspionieren. Von wegen Cloud Computing ist absolut sicher. Droben in der Wolke müssen Daten ja sicher sein offenbar ein klassischer Fall von denkste. Vier Wissenschaftler vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der University of California in San Diego haben jetzt nachgewiesen, dass gezielte Hackerangriffe auf Cloud-Computing-Infrastrukturen keineswegs ein Ding der Unmöglichkeit sind. Um die Anfälligkeit konkret zu beschreiben, haben sich die Forscher einen prominenten Namen als Beispielfall herausgepickt: Der Service Elastic Computer Cloud (EC2) aus dem Haus Amazon wurde nämlich bereits Opfer einer Attacke. Quelle: CIO |
| 02.12.2009
- Offizielle Amtseinführung von BSI-Präsident
Michael Hange
Festakt mit Staatssekretär Dr. Hans Bernhard Beus in Bonn Der neue Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Michael Hange, ist durch Staatssekretär Dr. Beus, zugleich IT-Beauftragter der Bundesregierung, heute offiziell in sein Amt eingeführt worden. Bei einem Festakt im World Conference Center in Bonn mit rund 400 geladenen Gästen übergab Herr Dr. Beus die Geschäfte des BSI an Michael Hange und würdigte die Bedeutung des BSI für die IT-Sicherheit in Deutschland und auf internationaler Ebene. In seiner Rede dankte Beus dem bisherigen Präsidenten des BSI, Dr. Udo Helmbrecht, für sein Engagement und wünschte Michael Hange viel Erfolg für seine Amtszeit. Die Arbeit des BSI hat sich bei der Abwehr von Gefahren für die IT-Sicherheit in all den Jahren seines Bestehens als zunehmend unverzichtbar erwiesen, so der IT-Beauftragte. Beus verwies auf den im Koalitionsvertrag vorgesehenen zweigleisigen Ausbau des BSI zu einer IT-Cybersicherheitsbehörde zur Abwehr von IT-Angriffen und zur Sensibilisierung und Aufklärung der Öffentlichkeit. Quelle: portel.de |
| 02.12.2009
- IT-Security Prognose für 2010: Sicherheitsanbieter Optenet
geht davon aus, dass Unternehmen im Jahr 2010 bei der IT-Sicherheit zunehmend
mehr auf Hybrid-Modelle setzen werden
(Madrid/München, 1.12.2009) Der Security-Anbieter Optenet hat eine Prognose für den IT-Security-Markt für das Jahr 2010 bekannt gegeben: Demnach werden Unternehmen in Zukunft bei der IT-Sicherheit mehr auf Hybrid-Modelle setzen. Laut Francisco Marin Abreu, CEO, wird jedes zehnte Unternehmen innerhalb der nächsten zwölf Monate über ein hybrides SaaS-Modell verfügen. Das bedeutet, dass die Sicherheitslösung sowohl in der Cloud als auch "On-site" verwaltet werden kann. Unternehmenskritische Daten bleiben somit intern und können genauso von den Kostenvorteilen der SaaS-Anbieter profitieren. "Das Hybridmodell ist ein Sprungbrett für Unternehmen, die fürchten, die Kontrolle zu verlieren oder jene, die einen sanften Übergang bevorzugen", gibt Abreu an. Quelle: www.telekom-presse.at |
| 01.12.2009
- Bonn: Die Hochkonjunktur der Produktpiraten Rette sich, wer
kann
(Bonner Presseblog) Bonn: Der Zoll hat in 2008 an den EU-Außengrenzen 178 Millionen Artikel sichergestellt, die geistige Eigentumsrechte verletzen. Die Anzahl der Aufgriffe hat sich damit innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Die größte Zunahme beschlagnahmter Waren betraf Spielzeug (+136 Prozent), elektrische Geräte (+58 Prozent), Medikamente (+57 Prozent) und Körperpflegeprodukte (+42 Prozent). Mit 54 Prozent kam mehr als die Hälfte der Artikel aus China. Zwar sind, seit das Land der WTO beigetreten ist, im gewerblichen Rechtsschutz zahlreiche neue Gesetze und Regelungen in Kraft getreten. Doch die Produkt- und Markenpiraterie bleibt weiterhin ein großes Problem. Die Gründe für den gravierenden Anstieg dieser Kriminalität liegen auf der Hand: Mit Fälschungen lassen sich enorme Gewinne erzielen, die deutlich höher sein können als beim Drogenhandel. Während die deutsche Zollverwaltung in den Jahren 1988 bis 1994 in etwa 1000 Fällen beschlagnahmte, verzeichneten die Fahnder in Jahren 2005 bis 2007 rund 24.000 Aufgriffe. Quelle: Bonner Presseblog |